Nach ihrem Sieg bei "Joko und Klaas gegen ProSieben" gewährte der Sender seinen beiden Stars einen 15-minütigen Sendeplatz in der Primetime, den Heufer-Umlauf und Winterscheidt auf äußerst überraschende Art und Weise zu füllen wussten (DWDL.de berichtete). Das Interesse daran war so groß, dass "Joko und Klaas Live" sogar als meistgesehene Sendung des Tages in der Zielgruppe hervorging. 1,33 Millionen 14- bis 49-jährige Zuschauer schalteten um 20:15 Uhr ein und bescherten ProSieben einen fulminanten Marktanteil von 19,7 Prozent.

Insgesamt waren 1,77 Millionen Zuschauer dabei und damit sogar noch ein paar mehr als am Abend zuvor bei der ersten Ausgabe von "Joko und Klaas gegen ProSieben". Doch so schnell die Zuschauer da waren, schalteten sie auch wieder ab: "Grey's Anatomy" bewegte sich trotz des ungewöhnlichen Vorlaufs auf dem üblichen Quoten-Niveau. 1,24 Millionen Zuschauer sahen eine neue Folge der US-Serie, in der Zielgruppe lag der Marktanteil bei guten 11,8 Prozent. Schlecht beraten war der Sender zudem damit, zwei Wiederholungen hinterherzuschieben: Die blieben mit Marktanteilen von 7,3 und 7,8 Prozent äußerst blass.

Für den Tiefpunkt des Abends sorgte aus Quotensicht allerdings einmal mehr "Lucifer", das um 23:20 Uhr nur noch 490.000 Zuschauer bei der Stange hielt und mit 5,7 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen enttäuschte. Und so musste sich ProSieben letztlich trotz des vorübergehenden Aufwinds am Mittwoch nur mit einem Tagesmarktanteil von 9,3 Prozent in derr Zielgruppe begnügen. Die Marktführerschaft ging dagegen an RTL, das sich mit 11,8 Prozent aber keinesfalls als Überflieger hervortat. 

Stabile Quoten verbuchte unterdessen nicht nur "Grey's Anatomy", sondern auch der Serien-Abend bei Vox. "Magnum P.I." erzielte mit zwei Folgen Marktanteile von 6,2 und 6,4 Prozent. Insgesamt schalteten zunächst zwar nur 1,09 Millionen Zuschauer ein, doch die zweite Folge des Abends steigerte sich dann auf immerhin 1,24 Millionen. "Law & Order: Special Victims Unit" geriet im Anschluss jedoch zunächst mit schwachen 4,0 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe unter die Räder. Später ging es für die Serie aber noch auf ordentliche 6,9 Prozent nach oben.