Genial daneben - Das Quiz © Sat.1/Willi Weber
Vorabend-Probleme

Sat.1: Auch "Genial daneben"-Doppel funktioniert nicht

 

Seit wenigen Wochen testet Sat.1 am Freitagvorabend zwei Ausgaben von "Genial daneben - Das Quiz", von einem Erfolg ist man aber weit entfernt. Ohne Luke Mockridge hat man zudem in der Primetime große Probleme, sodass man nun hinter Vox landete.

von Timo Niemeier
09.11.2019 - 09:48 Uhr

Vor rund eineinhalb Jahren hat Sat.1 erstmals "Genial daneben - Das Quiz" am Vorabend ins Programm genommen. Gute Quoten hat das Format seither nie geholt, der höchste Marktanteil in der Zielgruppe stammt von der allerersten Ausgabe - danach kannten die Quoten meist nur eine Richtung: nach unten. Im laufenden Jahr sind im Schnitt nicht einmal fünf Prozent Marktanteil drin. Seit wenigen Wochen zeigt Sat.1 trotzdem freitags immer zwei Ausgaben der Show - mit überschaubarem Erfolg. 

Auch in dieser Woche blieb die erste Ausgabe um 18 Uhr mit 710.000 Zuschauern weit unter der Millionen-Marke hängen, die zweite Folge kam anschließend auf 1,18 Millionen Zuschauer. Die Marktanteile in der Zielgruppe lagen bei 4,1 und 4,9 Prozent. Doch die Probleme von Sat.1 lagen am Freitag nicht nur am Vorabend, ohne Luke Mockridge hat man nämlich auch in der Primetime große Probleme. Eine Rankingshow zur Wende und den "unglaublichsten Mauerfall-Geschichten" erreichte nur 1,18 Millionen Zuschauer, bei den 14- bis 49-Jährigen waren damit 5,7 Prozent drin. 

Aufgrund dieser Schwäche landete Sat.1 am Freitag bei einem Tagesmarktanteil in Höhe von 7,1 Prozent, damit musste man sich hinter Vox einsortieren, das auf minimal bessere 7,2 Prozent kam. Bei Vox startete "Bones" zwar mit schwachen 5,8 Prozent in den Abend, im Verlauf ging es aber bis auf 7,4 Prozent nach oben. Hinzu kommt eine gute Daytime, "Shopping Queen" lag mit 10,0 Prozent endlich mal wieder im zweistelligen Bereich und auch "4 Hochzeiten und eine Traumreise" überzeugte danach mit 9,0 Prozent. 

Recht gut lief es am Freitag auch für RTLzwei, das 1,05 Millionen Zuschauer für den Film "Max Steel" begeistern konnte. 500.000 davon kamen aus der Zielgruppe und sorgten so für 6,2 Prozent Marktanteil. "Der unglaubliche Hulk" erreichte danach noch 6,4 Prozent, 770.000 Menschen sahen sich den Streifen ab 22 Uhr an. Nach unten gezogen wurde der Tagesmarktanteil (5,7 Prozent) vom schwachen Nachmittagsprogramm. 

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