Johann Lafer © ZDF/Ulrich Perrey
Noch kein Erfolg

"Lafers Kochschule" erwischt schwachen Einstand im ZDF

 

Von der Zweistelligkeit blieb die neue ZDF-Show "Lafers Kochschule" am Samstag ein ganzes Stück entfernt. Erst "Bares für Rares" sorgte im Anschluss für gute Quoten. Am späten Abend punktete der Sender zudem mit dem "Aktuellen Sportstudio".

von Alexander Krei
01.12.2019 - 09:22 Uhr

Seit diesem Wochenende ist Johann Lafer mit einer neuen Kochshow am Samstagnachmittag zu sehen. Zum Auftakt besteht für "Lafers Kochschule" auf dem Sendeplatz um 15:15 Uhr allerdings noch reichlich Quoten-Luft nach oben: Mit 970.000 Zuschauern kam die erste Ausgabe nicht über einen schwachen Gesamt-Marktanteil von 7,3 Prozent hinaus. Gegen Wintersport und Bundesliga hatte es die Sendung allerdings auch nicht gerade leicht.

Noch schwerer tat sich Lafer bei den 14- bis 49-Jährigen, wo der Marktanteil zum Start bei überschaubaren 3,3 Prozent lag. "Bares für Rares" machte seine Sache anschließend mit 4,5 Prozent nicht wesentlich besser, trieb allerdings vor allem viele Ältere zum ZDF: Mit insgesamt 1,88 Millionen Zuschauern und einem Marktanteil von 13,4 Prozent kann man auf dem Lerchenberg daher letztlich dann doch zufrieden sein.

Zweistellige Marktanteile gab es im Anschluss auch für den "Länderspiegel", "plan b", "SOKO Kitzbühel" und "heute", nicht jedoch für "Dr. Klein". Die Serien-Wiederholung tat sich um 19:25 Uhr mit nur 2,08 Millionen Zuschauern und einem Marktanteil von 8,4 Prozent schwer. Bei den 14- bis 49-Jährigen sprangen sogar lediglich 2,7 Prozent heraus - eine Dauerlösung scheint diese Programmierung eher nicht zu sein.

Verlassen konnte sich das ZDF dagegen auf seine Samstagskrimis, allen voran auf "Wilsberg", der sich gegen Florian Silbereisen durchsetzte (DWDL.de berichtete). Zudem überzeugte am späten Abend das "Sportstudio" mit 2,38 Millionen Zuschauern sowie 13,6 Prozent Marktanteil. Gut lief es am Samstagabend auch für ZDFneo, das mit "Robin Hood" fast eine Million Zuschauer erreichte und beim jungen Publikum überzeugende 3,7 Prozent Marktanteil einfuhr.

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