"Ich bin ein Star - Holt mich hier raus" löst auch in diesem Jahr für RTL wieder das Versprechen ein, das Quotenhighlight direkt zu Jahresbeginn zu setzen. Nachdem die Dschungel-Show am Freitag schon den Abwärtstrend der letzten Jahre durchbrechen und leicht zulegen konnte, lag auch die Samstags-Ausgabe über den Vergleichswerten des Vorjahres. Zwar konnten die Auftaktquoten von knapp über 40 Prozent am Samstag nicht ganz gehalten werden, mit 2,85 Millionen 14- bis 49-jährigen Zuschauern reichte es trotzdem für hervorragende 36,3 Prozent Marktanteil in der klassischen Zielgruppe. Im vergangenen Jahr lag die zweite Sendung bei 33,9 Prozent.

Insgesamt kamen im Vergleich zur Auftaktshow, die allerdings auch eine Stunde früher startete, 670.000 Zuschauer abhanden. Angesichts von 5,34 Millionen Zuschauern gibt's für RTL aber keinen Grund zur Klage. 22,2 Prozent betrug der Marktanteil beim Gesamtpublikum. Für den Tagessieg beim Gesamtpublikum reichte das diesmal aber nicht, hier lagen neben "Wilsberg" im ZDF auch noch "Tagesschau", "Schlagerchampions" und die Handball-EM vorne.

Das Fehlen des "Nachtjournals" am Wochenende nutzte RTL wie üblich, um "Die Stunde danach" von RTLplus ins Hauptprogramm zu holen, wo die Sendung natürlich ungleich mehr Zuschauer erreichte. 2,25 Millionen blieben nach der eigentlichen Dschungelshow noch dran. Zum Vergleich: Am Tag zuvor hatten nur 400.000 den Weg zu RTLplus gefunden. Bei RTL reichte es für die "Stunde danach" für Marktanteile von 18,8 Prozent beim Gesamtpublikum und 22,2 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen.

Und schließlich profitierte im Vorlauf des Dschungels auch noch "DSDS" vom stärkeren Umfeld. Die Castingshow steigerte ihren Marktanteil im Vergleich zur Vorwoche um fast drei Prozentpunkte und lag nun bei 23,4 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen. Die Marke von vier Millionen Zuschauern verpasste "Deutschland sucht den Superstar" dennoch erneut. 3,9 Millionen Zuschauer hatten insgesamt eingeschaltet, was 12,9 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum entsprach.