Die Reichweiten des Dschungelcamps haben sich deutlich erholt, am Freitag sahen 5,45 Millionen Menschen zu. Nur der Staffel-Auftakt war mit einer Reichweite von knapp über sechs Millionen noch etwas erfolgreicher. Beim Gesamtpublikum erzielte RTL damit am Freitag übrigens bärenstarke 25,1 Prozent, in der werberelevanten Zielgruppe waren noch deutlich bessere 37,4 Prozent drin. 2,59 Millionen der Zuschauer waren zwischen 14 und 49 Jahren alt. 

Die Macher der Sendung hatten am Freitag übrigens mit starken Regenfällen im Camp zu kämpfen, was den Ablauf der Show etwas durcheinander brachte. Schon die traditionelle Begrüßung von Sonja Zietlow und Daniel Hartwich konnte nicht auf der Brücke stattfinden, stattdessen begrüßten die Moderatoren die Zuschauer vom Baumhaus aus. Dort musste sie auch die ganze Zeit über verharren, kamen also auch zur Verkündung des ersten Auszugs nicht ins Camp. Die Promis mussten derweil in den Dschungeltelefonen ausharren, weil das Camp selbst überschwemmt war. 

Ein Erfolg war die Sendung am Freitag natürlich auch für RTLplus, nach Mitternacht kam der kleine Spartensender mit der "Stunde danach" noch auf durchschnittlich 630.000 Zuschauer. Beim jungen Publikum waren damit 5,8 Prozent Marktanteil drin. Am Vorabend wurden allerdings nur weniger als 1,0 Prozent gemessen, in der Primetime waren in der Spitze 1,6 Prozent drin. Und so fiel der Tagesmarktanteil mit 1,5 Prozent gut, aber nicht überragend aus. 

Und noch einmal kurz zu RTL, wo bereits "Wer wird Millionär?" in der Primetime gute Quoten holte. 1,10 Millionen Zuschauer im Alter zwischen 14 und 49 Jahren sahen zu und bescherten RTL damit 13,2 Prozent Marktanteil, damit musste sich Günther Jauch nur dem Dschungel und der Bundesliga im ZDF  (sowie "GZSZ" am Vorabend) geschlagen geben. Insgesamt schalteten 3,93 Millionen Menschen ein, auch damit waren bereits gute 12,9 Prozent drin.