Hensslers Countdown - Kochen am Limit © TVNOW / Markus Hertrich
Wie schlägt sich der RTL-Nachmittag?

Erste Woche endet für Schreyl und Henssler mit Bestwerten

 

Nach der ersten Woche bewegt sich der neue RTL-Nachmittag noch auf überschaubarem Quoten-Niveau. Die Shows mit Marco Schreyl und Steffen Henssler schafften jedoch neue Bestwerte. Auch für "Big Brother" in Sat.1 besteht noch viel Luft nach oben.

von Alexander Krei
15.02.2020 - 09:06 Uhr

Der neue RTL-Nachmittag kommt trotz bekannter Namen nur schwer in die Gänge - in der ersten Woche verharrten die Formate fast durchweg im einstelligen Bereich. Doch es gibt zumindest vorsichtige Signale, die darauf hindeuten, dass es Hoffnung auf Besserung gibt. So beendete "Marco Schreyl" die Woche mit neuen Bestwerten: 710.000 Zuschauer sahen die Talkshow um 16:00 Uhr und in der Zielgruppe lag der Marktanteil bei 9,7 Prozent. Das sieht schon deutlich besser aus als die 5,6 Prozent, die die Sendung am Dienstag verzeichnete.

"Hensslers Countdown" konnte im Anschluss sogar erstmals die Zweistelligkeit knacken und erreichte solide 10,3 Prozent Marktanteil. Unterm Strich erzielten die ersten fünf Ausgaben der Kochshow knapp neun Prozent, womit Steffen Henssler den Marktanteil im Vergleich zur glücklosen Soap "Herz über Kopf" schon spürbar steigern konnte. Luft nach oben besteht allerdings noch reichlich - ebenso wie für Oliver Geissen, dessen Trödel-Quiz "Kitsch oder Kasse?" seit Montag im Schnitt 9,3 Prozent Marktanteil holte.

Marktanteils-Trend: Marco Schreyl
Marco Schreyl

Zum Ausklang der Woche brachte es die Sendung auf nur 8,5 Prozent Marktanteil bei insgesamt 730.000 Zuschauern. Damit gelang es "Kitsch oder Kasse?" zumindest, fast alle "Superhändler"-Fans bei der Stange zu halten. "Die Superhändler" selbst blieben im Vorfeld mit 750.000 Zuschauern und 9,8 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe allerdings hinter ihren Möglichkeiten zurück. Sat.1 war zur selben Zeit mit "Auf Streife" übrigens deutlich gefragter und fuhr mit 13,7 Prozent den besten Marktanteil des Jahres ein. Insgesamt waren 1,15 Millionen Zuschauer dabei.

Damit erreichte die Scripted Reality deutlich mehr Fans als "Big Brother", das fünf Stunden später lediglich 900.000 Zuschauer vor den Fernseher lockte - das waren noch einmal geringfügig weniger als an den Tagen zuvor. Immerhin stieg der Marktanteil in der Zielgruppe wieder auf 7,7 Prozent und kehrte somit auf den Wert vom Dienstag zurück. Mit im Schnitt weniger als acht Prozent Marktanteil erweist sich die Realityshow bisher jedoch noch nicht als Quoten-Rakete. Immerhin: Die Zahlen fallen besser aus als bei "Genial daneben - Das Quiz".

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