Ohne Publikum vor Ort tat sich der "ZDF-Fernsehgarten" in den vergangenen Wochen ein ganzes Stück schwerer als sonst, die Stimmung in die Wohnzimmer zu transportieren - der Saison-Start des TV-Klassikers fiel daher aus Quotensicht etwas enttäuschend aus. Der Schlager-"Fernsehgarten" hat die Zuschauerzahlen am Wochenende jedoch kräftig ansteigen lassen - auch mit Unterstützung von Florian Silbereisen: 2,30 Millionen Zuschauer bescherten dem ZDF zur Mittagszeit einen sehr guten Marktanteil von 16,6 Prozent.

Gegenüber der Vorwoche gewann die Show mit Andrea Kiewel somit fast 400.000 Zuschauer hinzu - und verglichen mit dem Tiefpunkt vom Pfingstmontag, als kaum mehr als eine Million einschalteten, konnte die Reichweite sogar weit mehr als verdoppelt werden. Dazu kommt, dass auch beim jungen Publikum das Interesse viel größer war: Die Schlager-Ausgabe erzielte mit 420.000 Zuschauern zwischen 14 und 49 Jahren starke 10,2 Prozent Marktanteil. Zum Vergleich: Ende Mai hatten zwei Ausgaben nicht einmal sechs Prozent erzielt.

Zuschauer-Trend: ZDF-Fernsehgarten
ZDF-Fernsehgarten

Der Rückenwind half zugleich dem "Duell der Gartenprofis", das im Anschluss neue Bestwerte verbuchte. 2,21 Millionen Zuschauer blieben für die Dokusoap dran und damit so viele wie noch nie. Beim Gesamtpublikum lag der Marktanteil bei überzeugenden 14,7 Prozent und auch bei den 14- bis 49-Jährigen lief es mit 10,6 Prozent so gut wie noch nie. Der Spielfilm "Wenn Liebe so einfach wäre" tat sich dagegen mit 1,28 Millionen Zuschauern schon schwerer, ehe "planet e." schließlich sogar auf nur noch 900.000 Zuschauer zurückfiel.

Im Ersten meldete sich Stefan Mross indes am Vormittag nach kurzer Hochzeits-Pause zurück und erreichte mit "Immer wieder sonntags" im Schnitt 1,58 Millionen Zuschauer. Damit fiel die Reichweite seiner Open-Air-Show sogar höher aus als die der verlängerten "Sportschau" um 18:30 Uhr. Mit 1,53 Millionen Zuschauern kam das Magazin auf nur 6,6 Prozent Marktanteil - ohne "Lindenstraße" läuft's für den Sender sonntags im Vorabendprogramm bislang also noch nicht berauschend.