Nach den ersten zwei Sätzen hat Alexander Zverev schon wie der sichere Sieger ausgesehen, dann drehte Dominic Thiem im Finale der US Open aber auf und besiegte den Deutschen doch noch. Die Entscheidung fiel tief in der Nacht im Tie Break. Eurosport verzeichnete über das ganze Spiel hinweg durchschnittlich 800.000 Zuschauer. Startschuss war um kurz nach 22 Uhr und erst mehr als vier Stunden später stand der Sieger fest. Beim Gesamtpublikum waren damit sehr gute 7,2 Prozent Marktanteil drin. 

Und auch bei den 14- bis 49-Jährigen war das Interesse riesig: 230.000 Zuschauer in diesem Alter sorgten für 6,4 Prozent Marktanteil. Sowohl insgesamt als auch beim jungen Publikum verzeichnete Eurosport damit stark überdurchschnittliche Werte. Die anschließende Analyse in "Matchball Becker" erfreute sich ebenfalls guter Quoten. 170.000 Zuschauer waren ab 2:22 Uhr noch mit dabei, das sorgte für 5,5 bei allen und 9,4 Prozent Marktanteil bei den jungen Zuschauern. 

Eurosport erreichte dadurch einen Tagesmarktanteil in Höhe von 1,8 Prozent beim Gesamtpublikum, in der werberelevanten Zielgruppe waren starke 1,6 Prozent drin. Während man Sky Sport damit insgesamt (1,4 Prozent) hinter sich lassen konnte, sah es für den Bezahlsender beim jungen Publikum mit 2,3 Prozent noch etwas besser aus. So kam die erste DFB-Pokal-Konferenz am Nachmittag auf 320.000 Gesamtzuschauer und 2,8 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe, am Abend waren es dann 377.000 Zuschauer und 1,8 Prozent. Darüber hinaus holte Sky mit der Formel 1 noch starke Quoten, das Rennen aus der Toskana kam beim Sender auf 6,1 Prozent Marktanteil. 

Im Free-TV waren die Zusammenfassungen der Nachmittags-Pokalspiele übrigens nur mäßig gefragt: Das Erste kam damit am Sonntagvorabend nur teilweise auf zweistellige Marktanteile, in der Spitze waren 10,8 Prozent drin. Am Sonntag war ohnehin mal nicht der Fußball das Sport-Gesprächsthema Nummer eins.