Die Sat.1-Sendung "Plötzlich arm, plötzlich reich - Das Tauschexperiment" hat sich in Woche drei spürbar steigern können. Nach 7,5 und 8,1 Prozent Marktanteil in den Vorwochen erzielte der Sender mit dem Format jetzt 9,0 Prozent. 1,46 Millionen Menschen wollten insgesamt sehen, wie Marc Terenzi und seine Partnerin eine Woche lang das Leben mit einer Familie tauschte, die von Hartz IV lebt. Binnen Wochenfrist gewann die Sendung so 200.000 neue Zuschauer hinzu. 

"Akte" konnte den guten Vorlauf aber nur bedingt nutzen und fiel am späten Abend auf 7,8 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe zurück. Das ist eigentlich kein Grund, um sich zu freuen. Andererseits: Der Schnitt des Sat.1-Magazins liegt derzeit bei nur 5,3 Prozent. Größere Probleme hat Sat.1 zudem weiterhin am Vorabend: Mit "Zugriff Berlin - Team Römer ermittelt" ist am Montag um 18:30 Uhr ein neues Format gestartet, das erreichte aber nur 5,7 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe. 920.000 Menschen sahen zu. "Genial oder Daneben?" kam danach auf noch schlechtere 3,4 Prozent und 780.000 Zuschauer. 

In Sat.1 Gold startete am Montag um 22 Uhr unterdessen das neue "Ungelöst und unvergessen" mit "K11"-Kommissarin Alexandra Rietz. 360.000 Zuschauer verzeichnete die True-Crime-Doku beim Spartensender, 1,6 bei allen und 1,4 Prozent Marktanteil bei den jungen Zuschauern waren die Folge. Damit lief es für das neue Format besser als für das Vorprogramm: Da kamen zwei Ausgaben von "Diagnose: Tod - Mysteriöse Krankheiten" in der Zielgruppe auf weniger als 1,0 Prozent und beim Gesamtpublikum auf jeweils 1,2 Prozent. 

Und noch ein kurzer Blick auf ProSieben, wo die Primetime-Filme weiterhin nicht als guter Vorlauf für "Late Night Berlin" dienen. Zwar landete "Doctor Strange" zur besten Sendezeit bei sehr ordentlichen 9,8 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe, die Show mit Klaas Heufer-Umlauf brach danach aber auf 6,7 Prozent ein. Nur 440.000 Menschen sahen "Late Night Berlin", der Film unterhielt vorher noch 1,50 Millionen Zuschauer.