Die neue ARD-Serie "Oktoberfest 1900" hat am Dienstagabend einen erfolgreichen Einstand gefeiert. 4,42 Millionen Zuschauer machten die ersten beiden Folgen im Ersten zur meistgesehenen Sendung in der Primetime - mehr Zuschauer verzeichnete zuvor nur die "Tagesschau". Der Marktanteil lag bei sehr guten 15,7 Prozent und fiel zudem auch bei den 14- bis 49-Jährigen gut aus. Dort waren für "Oktoberfest 1900" immerhin 8,4 Prozent drin. 

Schwerer tat sich allerdings die anschließende Dokumentation "München 1900 - Von Bierbaronen und Künstlerfürsten", die mit 2,69 Millionen Zuschauern deutlich hinter dem "heute-journal" landete, das im ZDF von 3,66 Millionen gesehen wurde. Auch beim jungen Publikum war das Interesse an der Doku mit nur 5,4 Prozent Marktanteil eher mäßig. Gegen die Serie kam das ZDF zuvor jedoch nicht an, wenngleich die Dokumentation "Donald Trump - Der unterschätzte Präsident" für eine der besten "ZDFzeit"-Reichweiten des Jahres sorgte.

Beim Gesamtpublikum erzielte der Mainzer Sender damit um 20:15 Uhr gute 11,0 Prozent Marktanteil, bei den 14- bis 49-Jährigen waren 8,8 Prozent drin. Ungewöhnlich stark war das ZDF zudem am Nachmittag unterwegs - und zwar beim jungen Publikum. Nachdem "Bares für Rares" auf 10,8 Prozent Marktanteil kam, steigerten sich "Die Rosenheim-Cops" sogar auf stolze 12,9 Prozent. Beim Gesamtpublikum spielte das ZDF ohnehin in einer eigenen Liga, allen voran die Krimiserie, die mit 2,79 Millionen Zuschauern herausragende 26,5 Prozent Marktanteil erreichte.

Im Ersten konnte die Tour de France zur Abwechslung zumindest mal wieder einen zweistelligen Marktanteil erzielen: 1,19 Millionen Zuschauer entsprachen 10,6 Prozent. "Gefragt - gejagt" erzielte im Anschluss mit 2,48 Millionen Zuschauern aber sogar 16,9 Prozent und schlug sich bei den 14- bis 49-Jährigen mit 10,5 Prozent stärker als gewöhnlich. Das Quiz war damit bei den jungen Zuschauern so erfolgreich wie seit mehreren Wochen nicht mehr.