Ruth Moschner und Steven Gätjen heißen die neuen Hoffnungsträger von Sat.1: Die von den beiden moderierten Gameshows "Buchstaben-Battle" und "5 Gold Rings" sollen endlich den seit Jahren darbenden Vorabend wieder in Schwung bringen. Allerdings ist auch hier offenbar ein längerer Atem gefragt - zumindest hielt sich die Neugier des Publikums auf die neuen Formate am Montag noch in engen Grenzen. So brachten es beide neuen Sendungen nur auf einen Marktanteil von jeweils 4,6 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen.

Im Timeslot zwischen 18 und 19 Uhr war das im Vergleich zu den letzten Wochen sogar eine merkliche Verschlechterung. "K11" und "Zugriff Berlin" waren dort aus Quotensicht zwar auch nicht gerade Überflieger, erzielten aber bessere Marktanteile und erreichten auch insgesamt ein etwas größeres Publikum. Das "Buchstaben Battle" musste sich mit gerade mal 750.000 Zuschauern begnügen. Bei "5 Gold Rings" waren im Anschluss 870.000 Zuschauer mit dabei. Das bewegte sich auf einem ähnlichen Niveau wie zuletzt "Genial oder daneben?". Nun ändern sich Sehgewohnheiten am Vorabend meist nicht schlagartig - in den kommenden Tagen und Wochen müssten beide Formate aber nun noch merklich zulegen, um einen dauerhaften Verbleib im Programm zu rechtfertigen.