Mit gemischten Gefühlen wird man in Unterföhring in dieser Woche auf die Quoten vom Donnerstag blicken. Da wäre natürlich "The Voice of Germany", das zwar ein ganzes Stück von einstigen Höchstwerten entfernt ist, mit 3,08 Millionen Zuschauern und einem Marktanteil von 17,7 Prozent in der Zielgruppe aber trotzdem sehr erfolgreich abschnitt. Gleichzeitig enttäuschte jedoch die US-Serie "Prodigal Son - Der Mörder in Dir", der nicht einmal den Sprung in die Top 20 schaffte.

Gerade mal 890.000 Zuschauer wollten die Serie um 20:15 Uhr sehen und damit so wenige wie noch nie, eine weitere Folge erreichte kaum mehr Menschen. In der Zielgruppe bewegte sich "Prodigal Son" mit Marktanteilen von 4,8 und 4,7 Prozent im tiefroten Bereich. Sat.1 bewegte sich dait auf Augenhöhe mit Kabel Eins, wo "Notaufnahme Live" mit 4,8 Prozent Marktanteil aber ebenfalls nicht spektakulär abschnitt. 820.000 Zuschauer wollten die Live-Doku vor dem Staffel-Start von "Die Klinik" sehen.

Zuschauer-Trend: Prodigal Son

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Quelle: DWDL.de-Recherche
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Ungleich stärker als Sat.1 und Kabel Eins präsentierte sich RTLzwei. Dort gelang der Sozial-Reportage "Hartes Deutschland" mit 1,11 Millionen Zuschauern und einem Marktanteil von 8,5 Prozent in der Zielgruppe ein gelungener Staffel-Start. Auch "Reeperbahn privat" überzeugte später noch mit 8,3 Prozent. Damit lag RTLzwei zeitweise sogar vor RTL, wo der Wiederholungs "Alarm für Cobra 11" mit 10,2 Prozent Marktanteil in den Abend startete, später aber auf 7,6 Prozent absackte. "Pocher - Gefährlich ehrlich" steigerte sich nach 23 Uhr auf mäßige 9,6 Prozent.

Für Sat.1 wurde es dagegen auch am späten Abend nicht besser: Bis tief in die Nacht hinein verharrten Wiederholungen von "Criminal Minds" bei Marktanteilen von weniger als fünf Prozent. Dazu kommen weiter miese Quoten am Vorabend: Während "Lenßen übernimmt" um 17:00 Uhr noch auf gute 9,1 Prozent Marktanteil kam, enttäuschten "Buchstaben-Battle" und "5 Gold Rings" später mit Werten von 3,6 und 4,0 Prozent. Insgesamt erreichten die Shows im Schnitt nur 620.000 beziehungsweise 740.000 Zuschauer.