Seit Monaten setzt RTL am späten Donnerstagabend auf Oliver Pocher, doch der Sendeplatz ist alles andere als perfekt, schließlich muss "Gefährlich ehrlich" in aller Regel nach Wiederholungen von "Alarm für Cobra 11" ran, was sich bislang in den seltesten Fällen als gute Idee erwies. In dieser Woche lief es wohl schon alleine deshalb bedeutend besser, weil sich RTL dazu entschied, anstellte der Actionserie auf Comedy zu setzen. 1,10 Millionen Zuschauer blieben um 23:33 Uhr noch dran und damit fast eine halbe Million mehr als zuletzt.

Das bedeutete nicht nur die höchste Reichweite seit Mitte Juli, sondern auch einen guten Marktanteil von 9,2 Prozent beim Gesamtpublikum. In der Zielgruppe steigerte sich "Pocher - Gefährlich ehrlich" auf 11,5 Prozent. Es war das erste Mal seit dem Anfang Oktober ausgestrahlten Wendler-Special, dass die Show einen zweistelligen Marktanteil erzielte. Geholfen hat wohl nicht zuletzt das Zusammenspiel mit Sascha Grammel, auch wenn dessen Bühnenprogramm "Hetz mich nicht" zuvor nicht über 9,7 Prozent hinausgekommen war.

Marktanteils-Trend: Pocher - gefährlich ehrlich!

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Quelle: DWDL.de-Recherche
dwdl.de/zahlenzentrale
ab 3 Jahren
14-49 Jahre

Insgesamt waren für die Grammel-Wiederholung allerdings sogar 2,26 Millionen Zuschauer sowie 10,8 Prozent Marktanteil drin, nachdem das Bühnenprogramm "Fast fertig!" ab 20:30 Uhr 3,01 Millionen Zuschauer vor den Fernseher gelockt hatte. In der Zielgruppe lief es zu Beginn des Abends mit 11,3 Prozent Marktanteil zudem grundsolide - und besser als zuletzt für die "Cobra 11"-Aufgüsse. Erfolgreich war zudem das "RTL aktuell Spezial" zur Corona-Krise, das um 20:15 Uhr von 2,98 Millionen Zuschauern gesehen wurde und 12,9 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen schaffte.

Einen erfolgreichen Abend erwischte aber auch der Männersender Nitro, wo das Europa-League-Spiel zwischen Leverkusen und Hapoel Be'er Sheva in der ersten Halbzeit auf 1,08 Millionen Zuschauer kam und sich in der zweiten Hälfte auf 1,28 Millionen steigerte. In der Zielgruppe lagen die Marktanteile bei 3,1 und 4,0 Prozent. Zu später Stunde drehte dann die Konkurrenz auf: ProSieben Maxx steigerte sich mit seiner NFL-Übertragung im Laufe der Nacht sogar auf bis zu 11,3 Prozent Marktanteil.