In diesem Jahr wird Sat.1 im Rahmen von "Catch" erstmals auch verschiedene Kontinente gegeneinander antreten lassen (DWDL.de berichtete). Zum Start in die neuen Staffel ging es aber erst einmal mit der inoffiziellen Deutschen Meisterschaft im Fangen los. Und auch das sorgte bereits für sehr gute Quoten: 1,73 Millionen Menschen sahen sich die Fang-Show an - mehr Zuschauer hatte "Catch" seit dem Start vor mehr als zwei Jahren noch nie. 

Bei den 14- bis 49-Jährigen gab es zwar keinen neuen Rekord, 1,02 Millionen Zuschauer in diesem Alter sorgten aber für ebenfalls sehr gute 11,6 Prozent Marktanteil. Damit lag die Show von Luke Mockridge auch vor einer neuen Ausgabe der "Ultimativen Chartshow". Dort begab man sich nun schon zum zweiten Mal in der Geschichte des Formats auf die Suche nach den erfolgreichsten Alben aller Zeiten. Mit nur 830.000 jungen Zuschauern holte die Show jedoch lediglich 10,5 Prozent Marktanteil. Insgesamt verzeichnete die "Chartshow" mit 1,99 Millionen Zuschauern eine höhere Reichweite als "Catch". 

Sehr erfolgreich war RTL dann aber im Anschluss an die Musikshow: Das "Nachtjournal" verzeichnete ab Mitternacht noch eine Gesamtreichweite von 1,65 Millionen. Das ließ den Marktanteil in der Zielgruppe auf 16,7 Prozent nach oben schnellen. Auch beim Gesamtpublikum waren hervorragende 12,3 Prozent drin, die "Chartshow" schaffte zuvor nur 7,0 Prozent. Und auch das meistgesehene RTL-Programm am Freitag war eine Informationssendung: "RTL Aktuell" brachte es auf 4,24 Millionen Zuschauer, 1,09 Millionen davon kamen aus der werberelevanten Zielgruppe. 

Aber auch Sat.1 konnte seine guten Quoten am späten Abend halten. Im Anschluss an "Catch" zeigte man die Rankingshow "111 schräge Spritztouren" und unterhielt damit noch 1,25 Millionen Menschen. Der Marktanteil beim jungen Publikum belief sich auf 11,5 Prozent. Wegen der chronisch schwachen Daytime und vor allem wegen des katastrophal laufenden Vorabends kam Sat.1 am Freitag aber trotzdem nur auf 8,7 Prozent Tagesmarktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen. RTL erreichte 10,6 Prozent - auch damit kann man nicht zufrieden sein.