Der Abend verlief für ProSieben eher mau: "Young Sheldon" kam um 20:15 Uhr auf 9,1 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen, "Outmatched" kam danach nicht über 7,9 und 8,1 Prozent in der klassischen Zielgruppe hinaus. Auch Wiederholungen von "The Big Bang Theory"  schafften es danach nur noch knapp über die 8-Prozent-Marke - aus Quotensicht alles andere als eine Katastrophe, aber eben doch ein eher trübes Bild. Trotzdem erreichte ProSieben einen guten Tagesmarktanteil von 10,3 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen - dem Nachmittag sei dank.

Dort setzt man derzeit ja testweise auf eine andere Programmierungsstrategie: Statt auf unterschiedliche Sitcoms zu festen Uhrzeiten, wird dort derzeit an jedem Wochentag eine andere Serie über viele Stunden hinweg in einer Marathon-Programmierung gezeigt. Was sich an den übrigen Tagen eher nicht bewährt hat, sorgt montags, wenn "The Big Bang Theory" an der Reihe ist, für stundenlang sehr gute Quoten. Diesmal stieg der Marktanteil auf bis zu 19,6 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen, mehr als drei Stunden lang wurden durchweg über 17 Prozent erzielt.

Zu den wenigen Inhalten, die ProSieben am Montag abseits der 21 "Big Bang"-Folgen im Programm hatte, gehörten die Eigenproduktionen am Vorabend - die ebenfalls zum guten Tages-Ergebnis beitrugen. "Taff" holte starke 16,2 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen, danach kam die "Newstime" sogar auf 17,1 Prozent. Und um 19:05 Uhr wusste auch "Galileo" mit 11,4 Prozent Marktanteil zu überzeugen. 1,26 Millionen Zuschauer wurden hier insgesamt gezählt, damit war es die meistgesehene ProSieben-Sendung des Tages.