Schon seit Jahren sind die "Rosenheim-Cops" mit ihren seichten Krimigeschichten eine feste Größe am Dienstagvorabend des ZDF, regelmäßig ist die Serie das erfolgreichste Format der Mainzer am zweiten Tag der Woche. An diesem Dienstag sah es aber noch einmal spürbar besser aus als üblich, 6,03 Millionen Menschen sahen sich die neueste Folge der "Rosenheim-Cops" an, damit war es die meistgesehene Episode seit mindestens zehn Jahren. Der Marktanteil lag bei 17,4 Prozent. 

Die "Rosenheim-Cops" lagen damit auch vor zwei neuen "Charité"-Folgen, die im Ersten zur besten Sendezeit liefen. Mit 4,94 und 5,03 Millionen Zuschauern musste sich die Serie im Fernduell aber geschlagen geben, auch im Wochenvergleich gingen viele Zuschauer verloren. Zum Staffelauftakt vor sieben Tagen sahen noch 5,84 und 5,75 Millionen Menschen zu. Mit 14,1 und 15,2 Prozent Marktanteil lag "Charité" aber auch jetzt noch komfortabel über dem Senderschnitt des Ersten. 

Meistgesehene Sendung am Dienstag war das "ARD Extra" um 20:15 Uhr, das 6,99 Millionen Zuschauer verzeichnete und sowohl bei Jung (20,5 Prozent) als auch insgesamt (19,2 Prozent) überzeugte. Zuvor kam die "Tagesschau" noch auf 6,91 Millionen Zuschauer. Erfolgreichstes ZDF-Format waren die "heute"-Nachrichten, die die "Rosenheim-Cops" noch knapp überflügelten und auf 6,24 Millionen Zuschauer kamen. 

Aber auch das ZDF wusste ab 20:30 Uhr zu überzeugen, da zeigte man nämlich das WM-Spiel der deutschen Handballer gegen Ungarn. Insgesamt reichte das für 4,70 Millionen Zuschauer und 13,6 Prozent. Das sind für den Dienstagabend starke Werte für das ZDF, beim Blick auf das gesamte Programm der Mainzer würden solche Zahlen aber nicht sonderlich auffallen. Sehr erfolgreich war die Übertragung aber auch beim jungen Publikum - das gelingt dem ZDF nicht so oft. 1,27 Millionen Zuschauer waren nämlich zwischen 14 und 49 Jahren alt, das entsprach einem Marktanteil in Höhe von 12,6 Prozent.


Apropos Sport, wegen der englischen Woche war am späten Abend im Ersten die "Sportschau" zu sehen. Mit 2,18 Millionen Zuschauern und 13,8 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum lief es gut, aber keinesfalls überragend. "Report München" erreichte mit 3,39 Millionen Zuschauern zuvor noch 16,0 Prozent. Gute Quoten mit der Bundesliga erreichte unterdessen Sky: Das Spiel zwischen Gladbach und Bremen verfolgten 630.000 Menschen beim Bezahlsender, 3,3 Prozent Marktanteil waren damit bei den 14- bis 49-Jährigen drin. Die Konferenz am Abend kam schließlich auf 960.000 Zuschauer und 3,9 Prozent.