Zum letzten Mal war Hauptdarsteller Hendrik Duryn am Donnerstagabend in der RTL-Serie "Der Lehrer" zu sehen, doch für einen Quoten-Aufschwung sorgte seine Abschiedsfolge nicht. Mit 1,24 Millionen 14- bis 49-jährigen Zuschauern reichte es für einen Marktanteil von 13,3 Prozent - ähnliche Werte waren auch in den vergangenen Wochen drin. Damit musste sich die Serie hinter der Handball-WM und der ARD-Krimireihe "Nord bei Nordwest" einsortieren (DWDL.de berichtete).

Insgesamt schalteten 2,27 Millionen Zuschauer ein. Von einstigen Bestwerten ist "Der Lehrer" damit in der laufenden Staffel deutlich entfernt - man darf daher erst recht gespannt sein, wie die Fans auf den neuen Hauptdarsteller reagieren werden. Die beiden Sitcoms taten sich im Anschluss schon jetzt ziemlich schwer: So lief sich "Magda macht das schon" mit gerade mal noch 10,3 Prozent Marktanteil so schlecht wie noch nie und auch "Schwester, Schwester" machte seine Sache mit 10,9 Prozent kaum besser.

Auch der Dschungelcamp-Ersatz musste einen neuen Tiefstwert hinnehmen: Genau zwei Millionen Zuschauer wurden am Donnerstag gezählt, über 200.000 weniger als beim bisherigen Tief. Seit dem Auftakt hat "Ich bin ein Star - Die große Dschungelshow" somit mehr als die Hälfte ihrer Zuschauer verloren. Allerdings zog der Marktanteil in der Zielgruppe spürbar an und fiel mit 19,2 Prozent so gut aus wie seit Montag nicht mehr. Das "Nachtjournal" erzielte später sogar 19,8 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen.

Nichts zu holen gab es dagegen für ProSieben, wo eine Wiederholung von "Schlag den Star" gerade mal 800.000 Zuschauer und einen Marktanteil von 5,9 Prozent in der Zielgruppe schaffte. Noch schlechter lief es für die RTLzwei-Doku "Das Berlin Projekt", das mit 3,3 Prozent auf einen neuen Tiefstwert fiel und hinter "Rosins Restaurants" landete. Die Kabel-Eins-Dokusoap erzielte immerhin 4,6 Prozent Marktanteil, etwas mehr als zuletzt.