Es war ein Abend der Rekorde für das Zweite Deutsche Fernsehen: Der Mainzer Fernsehsender, der erst am Freitag zuvor einen neuen Bestwert beim Krimi "Der Staatsanwalt" zu verbuchen hatte, jubelte auch diesmal wieder. Und "Der Staatsanwalt" war nicht unbeteiligt. Die einstündige Krimiserie sicherte sich diesmal ab 20:15 Uhr im Schnitt 7,38 Millionen Zuschauer und 22,3 Prozent Marktanteil. Zum ersten Mal schauten über sieben Millionen Menschen zu, gegenüber der vorherigen Episode wurde die Sehbeteiligung nochmals um rund 400.000 ausgebaut. Auch bei den 14- bis 49-Jährigen lief es gut; hier kam der Krimi auf schöne 9,4 Prozent Marktanteil.

Das nachfolgende "SOKO Leipzig" sicherte sich 5,73 Millonen Zuschauer und schrammte somit nur ein Stückchen am bisherigen Rekordwert vorbei: Dieser liegt bei knapp sechs Millionen Fans. Die nun am Freitag gezeigte Episode landete bei guten 18,3 Prozent Marktanteil insgesamt. Einen Rekord für das Jahr 2021 stellte auch die Spätabend-Show "ZDF Magazin Royale" auf, die im linearen Programm um kurz nach 23 Uhr startete. Jan Böhmermann sicherte sich am Freitag 18,6 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen und somit 2,6 Prozentpunkte mehr als eine Woche zuvor. Eine Million 14- bis 49-Jährige schauten zu, insgesamt lag die gemessene Reichweite der halbstündigen Sendung bei 2,20 Millionen.

Erfolgreich war im Vorfeld auch schon die "heute-show", die diesmal 18,4 Prozent Marktanteil insgesamt und 18,8 Prozent bei den jungen Leuten erreichte. 4,43 Millionen Menschen ab drei Jahren schauten zu. Den Abend schloss beim ZDF schließlich eine neue "Aspekte"-Folge ab, die mit stark rückläufigen Werten zu kämpfen hatte. Die lineare Reichweite bei allen Zuschauern sank auf 740.000, die Quoten auf 5,6 Prozent insgesamt sowie 7,1 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen.

Im Ersten erreichte der ab 20:30 Uhr gesendete Familienfilm "Väter allein zu Haus" nur 3,04 Millionen Zuschauer und 9,4 Prozent Marktanteil insgesamt. Im Vorfeld war beim Sender ein weiteres "ARD extra" zu sehen, das sich aber nicht mit dem Coronavirus befasste, sondern mit US-Präsident Joe Biden, der auf der Münchner Sicherheitskonferenz zugeschaltet war. "Bidens Botschaft an Europa" wollten 3,86 Millionen Menschen (11,6 %) sehen, bei den jungen Leuten lag die gemessene Quote bei guten 9,8 Prozent.