Während Das Erste, RTL und Sat.1 am Samstagabend auf Shows gesetzt und gute Quoten geholt haben, zeigten die anderen Sender lieber Fiction-Inhalte. Besonders erfolgreich war das ZDF damit unterwegs. "Friesland" kam zur besten Sendezeit auf 7,67 Millionen Zuschauer und ließ die Show-Konkurrenz ziemlich alt aussehen, kein anderes Format erreichte nach 20:15 Uhr auch nur annähernd so viele Zuschauer. Der Marktanteil lag bei 23,3 Prozent. Es ist übrigens die zweithöchste Reichweite aller Zeiten für die Reihe, nur im Dezember 2020 lief es mit 7,72 Millionen Zuschauern noch minimal besser. 

Sehr erfolgreich war "Friesland" übrigens auch bei den jungen Zuschauern: In der Altersklasse der 14- bis 49-Jährigen waren für den Krimi 11,5 Prozent Marktanteil drin, damit lag man unter anderem vor den "Schlagerchampions" im Ersten. "Die Chefin" kam im Anschluss noch auf 5,23 Millionen Zuschauer sowie 17,8 bei allen und 7,5 Prozent Marktanteil bei den jungen Zuschauern. 

Gut lief der Abend auch für Vox, das mit "The Green Mile" 7,9 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe holte, 1,18 Millionen Menschen sahen sich den Film an. Am Vorabend lagen "Hundkatzemaus" und "Die Pferdeprofis" bei 8,4 und 6,1 Prozent, am Ende des Tages stand Vox bei einem Marktanteil von 7,5 Prozent.

Damit lagen die Kölner auch vor ProSieben, das sich mit nur 7,3 Prozent begnügen musste. Das schlechte Ergebnis ist schnell erklärt, denn der Sender hatte am Samstag fast überall Probleme, nur am Vormittag holten die US-Sitcoms gute Quoten. In der Primetime blieb man mit dem Film "Pacific Rim" aber bei nur 7,1 Prozent Marktanteil hängen, "Resident Evil: Apocalypse" lag mit 7,0 Prozent im Anschluss auf einem ähnlichen Niveau.