Dass das ZDF am Nachmittag mit "Bares für Rares" und den "Rosenheim-Cops" am Nachmittag eine Bank ist, ist hinlänglich bekannt. Angesichts der Traum-Quoten dieser Formate geht manchmal unter, dass sich auch "Die Küchenschlacht" in den vergangenen Jahren zu einem großen Erfolg gemausert hat. Am Mittwoch verzeichnete die Kochshow überraschend sogar einen neuen Rekord - erstmals schalteten mehr als zwei Millionen Zuschauer ein.

Im Schnitt zählte das Format 2,09 Millionen Zuschauer - das waren mehr Menschen als jeder Privatsender in der Primetime vor den Fernseher lockte. Entsprechend stark fiel dann auch der Marktanteil aus, der bei hervorragenden 17,6 Prozent lag. Dazu kommt, dass die "Küchenschlacht" auch bei den 14- bis 49-Jährigen mit 9,9 Prozent außergewöhnlich erfolgreich war. Das ZDF wies hier sogar RTL, ProSieben und Sat.1 in die Schranken.

Und auch danach lief es wieder prächtig: "Bares für Rares" kam auf 3,21 Millionen Zuschauer, "heute - in Europa" wurde von 3,33 Millionen gesehen und "Die Rosenheim-Cops" lockten sogar 3,67 Millionen Zuschauer zum ZDF. Der Marktanteil lag bei jeweils mehr als 24 Prozent. Ebenfalls stark war die "SOKO Wismar", die es ab kurz nach 18 Uhr auf 4,39 Millionen Zuschauer sowie 19,5 Prozent Marktanteil brachte. Nur "Kanzlei Berger" blieb um 19:25 uhr mit 2,94 Millionen Zuschauern sowie 10,0 Prozent blass.

Das Erste konnte unterdessen am Nachmittag nicht mit den Quoten-Hits des ZDF mithalten. Hier drohte den Telenovelas gar der Sturz in die Einstelligkeit - mit Marktanteilen von 10,4 und 10,7 Prozent blieben "Rote Rosen" und "Sturm der Liebe" davon jedenfalls nicht weit entfernt. "Das Quiz mit Jörg Pilawa" kam später nicht über 1,04 Millionen Zuschauer sowie 7,1 Prozent Marktanteil hinaus, erwischte damit aber noch einen der besseren Tage.