Nachdem RTL bereits kürzlich schon anlässlich des Todes von Prinz Philip "Punkt 12" kurzfristig verlängert hatte, nahm der Sender nun auch den Tod von Willi Herren zum Anlass, sein Mittagsmagazin um eine Extra-Stunde zu erweitern und zeigte um 14 Uhr ein "Punkt 12 Spezial" zum Tod des Schauspielers, Reality-TV-Stars und Schlagersängers. Das stieß beim Publikum auf reges Interesse.

Nachdem zuvor schon "Punkt 12" mit 17,3 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen deutlich erfolgreicher unterwegs war als man das in den letzten Wochen gewohnt war - der Jahresschnitt liegt 2021 bislang bei unter 15 Prozent - erreichte die Sondersendung ab 14 Uhr einen Marktanteil von 15,7 Prozent in der jungen Altersgruppe. Das war mehr als das Doppelte dessen, was zuletzt "110 - Echte Fälle der Polizei" auf diesem Sendeplatz erzielen konnte. Insgesamt sahen 780.000 Zuschauer die Sendung, "Punkt 12" zählte zuvor 850.000 Zuschauer.

Nach dem "Punkt 12 Spezial" sackte der Marktanteil dann umgehend wieder auf das gewohnt triste Niveau ab, zwei "Superhändler"-Folgen kamen nicht über 7,4 und 8,4 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen hinaus, auch "Unter uns" blieb einstellig. Dafür lief am Vorabend "Exclusiv" mit 17,6 Prozent Marktanteil in der klassischen Zielgruppe sehr gut, "RTL aktuell" holte sogar 23,6 Prozent Marktanteil. Mit 3,68 Millionen Zuschauern war die Nachrichtensendung die mit Abstand meistgesehene RTL-Sendung des Tages. Diese Zahlen dürften RTL in den Plänen bestärken, die Magazin- und Newsstrecke im Tagesprogramm deutlich auszubauen.

Am Abend tat sich "Mario Barth deckt auf" dann schwerer als in der vergangenen Woche, konnte mit 12,4 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen aber einen zumindest soliden Wert erzielen. 2,4 Millionen Zuschauer sahen insgesamt zu. "Stern TV"  kam danach auf gute 14,4 Prozent Marktanteil in der klassischen Zielgruppe. 1,72 Millionen Zuschauer sahen die Sendung insgesamt im Schnitt.