Die Donnerstagskrimis im Ersten sind in diesem Jahr mit bislang durchschnittlich rund sechseinhalb Millionen Zuschauern so erfolgreich wie nie. Da passt es gut ins Bild, dass auch "Kommissar Dupin" jetzt einen neuen Rekord aufstellte: 7,16 Millionen Zuschauer verfolgten in dieser Woche im Schnitt die neue Folge "Bretonische Spezialitäten". Das reichte nicht nur für einen hervorragenden Marktanteil von 22,4 Prozent, sondern zog auch den Tagessieg beim Gesamtpublikum nach sich.

Bei den 14- bis 49-Jährigen lief es zwar nicht ganz so gut, doch mit 7,8 Prozent Marktanteil lag der ARD-Krimi hier noch vor vielen Privatsendern. Dass das Politmagazin "Kontraste" nicht über 4,2 Prozent beim jungen Publikum hinauskam, dürfte das Bild nur bedingt trüben, zumal der Sender beim Gesamtpublikum bis nach Mitternacht zweistellig blieb. So hielt "Nuhr im Ersten" nach den "Tagesthemen" noch 2,11 Millionen Zuschauer bei der Stange und erzielte 12,6 Prozent Marktanteil, "Sträter" kam im Anschluss mit 1,14 Millionen Zuschauern noch auf genau 10,0 Prozent.

Doch nicht nur "Kommissar Dupin" war am Donnerstag für einen Bestwert gut - auch die ZDF-Serie "Fritzie - Der Himmel muss warten" stellte einen neuen Rekord auf. 3,98 Millionen Zuschauer waren um 21:00 Uhr dabei und damit so viele wie noch nie. Die erste Folge des Abends hatte es zuvor auf 3,62 Millionen Zuschauer gebracht. Das "heute-journal" drehte danach jedoch noch stärker auf und steigerte sich auf 4,73 Millionen Zuschauer und einen Marktanteil von 16,7 Prozent, während bei den 14- bis 49-Jährigen ebenfalls überzeugende 9,6 Prozent drin waren.

"Maybrit Illner" hielt im Anschluss noch 3,21 Millionen Zuschauer beim ZDF, ehe "Markus Lanz" mit 2,32 Millionen Zuschauern auf starke 19,5 Prozent Marktanteil kam. Zugleich lief es für Lanz auch bei den 14- bis 49-Jährigen wieder stark: Hier erzielte die Talkshow einen Marktanteil von 12,3 Prozent. Seit Ende März hat die Sendung damit an nur drei Abenden einen zweistelligen Marktanteil verfehlt. Im Windschatten von "Markus Lanz" erzielte dann auch das "heute-journal Update" wieder mehr als zehn Prozent beim jungen Publikum.