Mit im Schnitt rund sechseinhalb Millionen Zuschauern führte das Länderspiel bei RTL zwar am Montagabend das TV-Feld an - war aber zugleich auch nicht so dominierend, dass nicht auch andere Sender punkten konnten. So wie das ZDF: Dort lief um 20:15 Uhr zwar nur eine Wiederholung von "Die Toten vom Bodensee: Die Meerjungfrau", erreichte aber trotzdem nochmal 5,26 Millionen Zuschauer. Das entsprach beim Gesamtpublikum einem sehr guten Marktanteil von 18,2 Prozent, bei den 14- bis 49-Jährigen wurden solide 7,1 Prozent Marktanteil erreicht.

Nach dem "heute-journal", das 3,82 Millionen Zuschauer verfolgten, lief es auch am späteren Abend für den Montagskino-Film "Stiller Verdacht" nicht schlecht: 2,58 Millionen Zuschauer schalteten insgesamt ein, was 13,8 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum entsprach. Damit hatte auch dieser 22:15 Uhr-Film mehr Zuschauer als Das Erste um 20:15 Uhr. Die Doku "Planet ohne Affen" zählte dort 2,35 Millionen Zuschauer. Mehr als 8,3 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum waren damit nicht zu holen, bei den 14- bis 49-Jährigen wurden 6,4 Prozent Markanteil erreicht.

Danach tat sich auch Frank Plasberg deutlich schwerer als sonst: Mit 1,99 Millionen Zuschauern fiel die Reichweite von "Hart aber fair", das sich mal nicht um Corona, sondern um die Wahl in Sachsen-Anhalt und die Lehren für die Bundestagswahl drehte, auf den geringsten Wert seit Oktober letzten Jahres. Die Marktanteile lagen bei nur 6,9 Prozent beim Gesamtpublikum und 3,6 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen. Später am Abend sahen sich 1,19 Millionen Zuschauer die Doku "Der Milliardenraub" über die Aufdeckung der CumEx-Geschäfte an. Der Marktanteil belief sich auf 7,2 Prozent beim Gesamtpublikum, bei den 14- bis 49-Jährigen wurden 6,1 Prozent Marktanteil erzielt.