Am Dienstagabend ist "Frontal 21" zum letzten Mal unter diesem Titel zu sehen gewesen. Wenn die Sendung im Juli aus ihrer jetzt beginnenden Sommerpause zurückkehrt, heißt sie nur noch "frontal" (DWDL.de berichtete). Und auch inhaltliche Neuerungen könnten vielleicht nicht schaden, das Format tut sich nämlich regelmäßig sehr schwer am Dienstagabend um 21 Uhr - das hat die letzte Ausgabe nun noch einmal eindrucksvoll unter Beweis gestellt. 

1,83 Millionen Menschen sahen sich das Magazin am Dienstagabend an. Man muss schon bis November 2019 zurückgehen, um eine Ausgabe zu finden, bei der noch weniger Zuschauer dabei waren. Der Marktanteil lag mit 6,7 Prozent mal wieder auf einem enttäuschenden Niveau. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass "Frontal 21" oft nur ein schwaches Vorprogramm hat - so wie in dieser Woche. "ZDFzeit" erreichte mit einer Folge über deutsche Sportstars zur besten Sendezeit lediglich 1,65 Millionen Zuschauer, damit waren 6,1 Prozent Marktanteil drin. "Frontal 21" hat im Vergleich also noch Zuschauer hinzugewonnen.

Das "heute journal" steigerte sich ab 21:45 Uhr auf 13,3 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum, 3,38 Millionen Menschen sahen sich die Nachrichtensendung an. "37 Grad" kam danach nur auf 8,1 Prozent, doch "Markus Lanz" steigerte den Wert später wieder auf 12,8 Prozent. Und weil auch die Daytime fast vollständig im zweistelligen Bereich lag, war das ZDF am Dienstag mit 12,7 Prozent auch mal wieder unangefochtener Marktführer. 

Das Erste musste sich mit einem Tagesmarktanteil in Höhe von 10,5 Prozent begnügen, das liegt unter anderem an der sehr unbeständigen Daytime, wo die Schiene "vor Acht" im tief einstelligen Bereich lag. Aber auch "WaPo Bodensee" (8,5 Prozent) und "Verrückt nach Meer" (5,5 Prozent) konnten nicht überzeugen. In der Primetime sah es da schon ganz anders aus: "Um Himmels Willen" unterhielt 4,14 Millionen Zuschauer und "In aller Freundschaft" kam danach noch auf 3,64 Millionen. 15,3 und 13,3 Prozent Marktanteil erzielten die beiden Serien.