Ein auf dem Papier großes EM-Duell fand am Freitagabend ab 21 Uhr deutscher Zeit statt. Doch England und Schottland trennten sich nach der vollen Spielzeit mit einem 0:0. In Deutschland wurde das Match sowohl im Pay-TV von MagentaTV übertragen (Nutzungszahlen liegen wie üblich nicht vor), als auch im Free-TV vom ZDF. Ab 21 Uhr sicherte sich der Sender dabei 43,4 Prozent Marktanteil bei den Zuschauern zwischen 14 und 49 Jahren. Nur zwei Spiele dieses Turniers waren im deutschen Fernsehen bis dato gefragter. Natürlich Deutschlands Auftritt am Dienstag gegen Frankreich (78,5%) und das Eröffnungsspiel genau eine Woche zuvor (mit 48%).

Insgesamt lag das Spiel der Engländer bei Zuschauerzahlen, die schon in den Tagen zuvor üblich waren. 8,28 Millionen Menschen ab drei Jahren schalteten ein. Mit 34 Prozent Marktanteil wurde das Zweite natürlich Marktführer. Die ab 22:50 Uhr gesendeten Analysen interessierten schließlich noch rund 3,72 Millionen Menschen – gemessen wurden 20,7 Prozent Marktanteil insgesamt sowie 28,7 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen.

Der Fußballtag im Zweiten war schon am Vorabend gestartet. Im 18-Uhr-Spiel standen sich Kroatien und Tschechien gegenüber. 5,12 Millionen Menschen schauten hier im Schnitt zu, das ZDF erreichte mit seiner Live-Übertragung 28,9 Prozent Marktanteil im Gesamtmarkt und 34,7 Prozent bei den Zuschauern im Alter zwischen 14 und 49 Jahren. Beendet wurde der lange Fußballtag beim Sender ab 23:30 Uhr übrigens mit der Fußball-Doku "Schwarze Adler", die bis nach ein Uhr nachts laufend noch auf 1,40 Millionen Zuseher kam. 13,5 Prozent Marktanteil wurden insgesamt erreicht, bei den jungen Zuschauern punktete das Format mit 19,0 Prozent.

Das Erste setzte König Fußball zwei 90-Minüter entgegen, kam damit aber nur im Gesamtmarkt auf einen einigermaßen grünen Zweig. "Viele Kühe und ein schwarzes Schaf" eröffnete das Abendprogramm vor 3,29 Millionen Zuschauern (14%), ehe nach den "Tagesthemen" dann um 22:15 Uhr ein "Tatort" wiederholt wurde und auf 1,63 Millionen Zuschauer (8,3%) kam. Bei den 14- bis 49-Jährigen reichte es aber nur für 3,9 und 2,3 Prozent.  

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