Das gibt es auch nicht alle Tage: Hätte RTL am Samstag nicht seine Hauptnachrichten "RTL Aktuell" gesendet und damit 18,4 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe eingefahren (sowie 16,3 Prozent mit dem nachfolgenden Wetterbericht), wäre keine einzige Sendung des Fernsehanbieters am Samstag auf über zehn Prozent gekommen. Das heißt auch: Die zweite Ausgabe der "RTL-Sommerspiele", die um 20:15 Uhr startete und gegen 1:40 Uhr zu Ende war, knüpfte nicht an die soliden Werte des Auftakts am Freitag an. Holte die Liveshow am Freitag im Schnitt 12,7 Prozent in der Zielgruppe, fiel die Quote am Samstag nun auf schwache 8,8 Prozent. Die Reichweite fiel um rund 300.000 Personen auf nun noch 0,93 Millionen Zuschauende.

0,97 Millionen insgesamt und 8,2 Prozent in der Zielgruppe hatte das gut einstündige Warm-Up zum Sport-Spektakel ab 19:05 Uhr erreicht. Tagesüber war RTL fest in der Hand von wenig erfolgreichen "Blaulicht-Report"-Wiederholungen. Wenn's gut lief, kam die einstige Nachmittagsproduktion auf rund siebeneinhalb Prozent, etwa gegen 15:30 Uhr. Allzu oft aber lagen die Ausstrahlungen bei unter sechs Prozent, etwa am früheren Nachmittag. Um neun Uhr vormittags sicherte sich das Programm sogar nur 4,1 Prozent bei den Umworbenen. Über 7,2 Prozent Tagesmarktanteil in der Zielgruppe kam RTL am Samstag entsprechend nicht hinaus.

Für gute Quoten sorgte derweil "Verstehen Sie Spaß?" im Ersten. Um 20:30 Uhr gestartet, kam die dreistündige Show auf 3,78 Millionen Zuschauende. Mit 17,4 Prozent Marktanteil insgesamt lag die Quote im grünen Bereich und auch die 14,3 Prozent, die bei den 14- bis 49-Jährigen gemessen wurden, dürften die ARD-Verantwortlichen freuen. Gegenüber der April-Ausgabe stieg der Wert um 1,2 Prozentpunkte. 16 Prozent Marktanteil und eine Reichweite in Höhe von 3,69 Millionen sicherte sich derweil das ZDF ab 20:30 Uhr mit einer Wiederholung von "München Mord".

Lead-In des Krimis war eine weitere Folge des neuen "Deutschland-Quiz". 2,49 Millionen Menschen schalteten ab 19:40 Uhr ein, das waren 0,05 Millionen mehr als bei der Premiere sieben Tage zuvor. Die Gesamtquote war derweil rückläufig, sie lag mit 12,3 Prozent aber noch im passablen Bereich. Bei den 14- bis 49-Jährigen ging es derweil stark nach unten. Aus fünfeinhalb Prozent beim Start wurden magere 3,6 Prozent.