Mit seinem kurzfristig ins Programm genommenen Themenabend zur Hochwasser-Katastrophe war das ZDF am Dienstagabend sehr erfolgreich - insbesondere beim jungen Publikum, wo die Marktanteile fast durchweg bei mehr als acht Prozent lagen. So verzeichnete die "ZDFzeit"-Doku "Trauer, Zerstörung, Hilfe" gleich zu Beginn gute 8,0 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen. Insgesamt sorgten 3,31 Millionen Menschen für 13,6 Prozent Marktanteil - sowie für die höchste Reichweite der Reihe seit Mitte Mai. 

Auch das Politmagazin "Frontal", das sich neuerdings den Zusatz "21" spart, kam nach dem Relaunch überaus erfolgreich zurück: 3,13 Millionen Zuschauende sowie 12,4 Prozent Marktanteil bedeuteten neue Bestwerte für das laufende Jahr. Und beim jungen Publikum bewegte sich "Frontal" mit 10,2 Prozent Marktanteil sogar auf Rekord-Niveau - seit mindestens zehn Jahren hat es keine erfolgreichere Ausgabe gegeben.

Auf das "heute-journal" war danach ohnehin Verlass: Das Nachrichtenmagazin steigerte sich auf 11,2 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen und verbuchte insgesamt mit 4,01 Millionen Menschen sogar einen Marktanteil von 17,2 Prozent. "Leschs Kosmos Spezial" erreichte danach noch 3,26 Millionen sowie 16,6 Prozent und war bei den 14- bis 49-Jährigen mit 10,3 Prozent Marktanteil so stark wie nie. "Markus Lanz" überzeugte später noch 11,2 Prozent der 14- bis 49-Jährigen. Insgesamt trieben 2,33 Millionen Zuschauende den Marktanteil des verlängerten Talks gar auf 18,9 Prozent Marktanteil, ehe nach Mitternacht schließlich auch das "heute-journal update" noch überzeugte.

Die meistgesehenen Sendungen des Tages liefen dennoch im Ersten: So setzte sich die "Tagesschau" mit 4,27 Millionen Zuschauenden an die Spitze. Der Gesamt-Marktanteil lag bei 18,2 Prozent und fiel bei den 14- bis 49-Jährigen sogar noch einen halben Prozentpunkt höher aus. Stark lief es auch für den Serien-Dauerbrenner "In aller Freundschaft", der ab 21:05 Uhr auf 4,06 Millionen Menschen sowie 16,0 Prozent Marktanteil erreichte, nachdem eine Wiederholung von "Die Kanzlei" zuvor immerhin 3,24 Millionen zum Ersten lockte.