Mit seinen Serien konnte RTL in den den vergangenen Wochen donnerstags in der Primetime für gewöhnlich nicht allzu viel reißen. Da musste schon das "Team Wallraff" kommen, um für eine Trendwende zu sorgen. Erstmals war das bislang montags beheimatete Investigativ-Format auf diesem Sendeplatz zu sehen - und auf Anhieb erzielte es dort die beste Quote seit über zwei Jahren. Durchschnittlich 1,01 Millionen 14- bis 49-jährige Zuschauerinnen und Zuschauer machte die "Reporter undercover" zusammen mit der "Tagesschau" zur meistgesehenen Sendung in der Zielgruppe.

Der Marktanteil belief sich auf starke 15,9 Prozent. Aber auch beim Gesamtpublikum lief es für das "Team Wallraff", das diesmal bei Amazon recherchierte, richtig gut: 2,38 Millionen Menschen sorgten hier für einen Marktanteil von 9,6 Prozent. Der erfolgreiche Vorlauf bescherte zudem erstmals auch dem Nachrichtenmagazin "RTL Direkt" Rückenwind, das bislang zumeist nach diversen Kuppel- und Datingshows sein Publikum finden musste. Nach "Team Wallraff" setzte es nun mit 13,3 Prozent Marktanteil jedoch prompt einen neuen Bestwert, insgesamt blieben 1,62 Millionen Personen dran.

Marktanteils-Trend: RTL Direkt

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Quelle: DWDL.de-Recherche
dwdl.de/zahlenzentrale
ab 3 Jahren
14-49 Jahre

Dazu kommt, dass RTL auch im weiteren Verlauf des Abends mit seinen Info-Programmen punktete: So verzeichnete das "Stern TV Spezial" zum Thema "9/11 - Der Tag, der die Welt veränderte" durchschnittlich noch 1,13 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer sowie 12,3 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe, ehe das "RTL-Nachtjournal" schließlich sogar 16,5 Prozent verbuchte. Die Tagesmarktführerschaft war dem Kölner Sender damit nicht zu nehmen: Mit 13,2 Prozent lag RTL am Donnerstag über fünf Prozentpunkte vor dem stärksten Verfolger.

Gute Nachrichten kamen außerdem aus der Daytime, wo "RTL aktuell" um 16:45 Uhr mit 11,1 Prozent Marktanteil den zweitbesten Wert seit dem Start einfuhr, ehe "Explosiv Stories" mit 9,9 Prozent ebenfalls einen der besseren Tage erwischte. Die Hauptausgabe der Nachrichten erzielte später sogar 21,6 Prozent in der Zielgruppe und erreichte insgesamt 2,91 Millionen Menschen. Und auch der Soap-Doppelpack funktionierte glänzend: Erst überzeugte "Alles was zählt" mit 16,7 Prozent, dann kam "GZSZ" auf 16,9 Prozent.