Nachdem sich Annalena Baerbock, Armin Laschet und Olaf Scholz am Sonntag bei ARD und ZDF einem Triell stellten, waren am Montagabend im Ersten die Oppositionsparteien sowie die CSU an der Reihe. Ellen Ehni und Christian Nitsche diskutierten also mit Christian Lindner, Alice Weidel, Alexander Dobrindt und Janine Wissler - und mit den erzielten Quoten kann der Sender sehr zufrieden sein. 

An die Reichweiten und Marktanteile des Triells kam man natürlich nicht heran, mit 3,66 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer erreichte man dennoch gute 13,1 Prozent Marktanteil. Noch spürbar besser lief es beim jungen Publikum, wo der Vierkampf sogar die erfolgreichste Sendung nach 20:15 Uhr war. 1,13 Millionen Menschen im Alter zwischen 14 und 49 Jahren sorgten für 15,6 Prozent Marktanteil. Davon profitierte schließlich auch "hart aber fair", das im Anschluss 12,5 bei allen und 10,1 Prozent Marktanteil bei den jungen Zuschauerinnen und Zuschauern verzeichnete. 3,03 Millionen Menschen verfolgten den Talk mit Frank Plasberg. 

Das ZDF zeigte am Vorabend unter dem Titel "Schlagabtausch - Der Vierkampf von AfD, FDP, Die Linke und CSU" eine ganz ähnliche Sendung. Moderiert von Matthias Fornoff diskutieren hier neben Weidel und Wissler auch Wolfgang Kubicki und Markus Blume. Nachdem die "heute"-Nachrichten zuvor noch 3,41 Millionen Menschen informierten, erreichte die Wahl-Sendung danach 2,87 Millionen. Der Marktanteil lag bei ordentlichen 12,4 Prozent, die Nachrichten kamen zuvor noch auf 17,8 Prozent. Beim jungen Publikum holte der "Schlagabtausch" im ZDF 7,0 Prozent Marktanteil. 

Den Primetime-Sieg sicherte sich das ZDF dann jedenfalls mit einem Krimi: "Die Jägerin - Nach eigenem Gefühl" unterhielt zur besten Sendezeit 5,68 Millionen Menschen und damit rund zwei Millionen mehr als der Vierkampf im Ersten. Der Marktanteil lag dementsprechend bei ganz starken 20,3 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurden noch 7,7 Prozent gemessen.