Mit durchschnittlich 5,22 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern war die am Mittwochabend zur besten Sendezeit live gezeigte Ausgabe von "Aktenzeichen XY" im Zweiten erneut ein absoluter Erfolg. Das von Rudi Cerne moderierte Format punktete mit 19,6 Prozent Marktanteil insgesamt und 15,4 Prozent bei den Jungen. In beiden Fällen war der Sendung somit die Spitzenposition im Timeslot sicher. Von den starken Werten profitierte letztlich auch das nachfolgende "heute journal", das sich im Schnitt 4,33 Millionen Personen nicht entgehen lassen wollten. 18,6 Prozent Marktanteil insgesamt sowie 12,5 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen waren die Folge.

 

Stark schnitt am späteren Abend eine um Mitternacht gestartete "Markus Lanz"-Folge ab: Sie erreichte exakt 17 Prozent Marktanteil insgesamt – und 12,6 Prozent bei den Jungen. Der Talk aus Hamburg begann diesmal deshalb so spät, weil das ZDF ab 23 Uhr die erste Ausgabe des neuen Champions-League-"Sportstudios" zeigte. Die Highlight-Bilder der wichtigsten Spiele der Königsklasse wollten sich im Zweiten 1,82 Millionen Menschen (15,2%) nicht entgehen lassen. 9,9 Prozent wurden bei den 14- bis 49-Jährigen gemessen.

Am Vorabend punktete derweil die "SOKO Wismar" mit höheren Werten als üblich. Der 45 Minuten lange Krimi sicherte sich ab kurz nach 18 Uhr fantastische 22,7 Prozent. 3,85 Millionen Menschen schalteten im Schnitt ein. "Heldt" konnte hier ab 19:25 Uhr nicht mithalten, die Reichweite lag in den Minuten vor Primetimebeginn bei 2,51 Millionen.



Einen Erfolg feierte unterdessen auch One am Mittwoch. Der ARD-Spartensender kann höhere Reichweiten vorweisen als zahlreiche Privatsender, darunter Sat.1, ProSieben oder Vox. Ab 20:15 Uhr lief dort "Agatha Christies Marple" und erreichte im Schnitt 1,03 Millionen Zuschauende. Das entsprach einer Quote von 3,9 Prozent. Bei den jungen Leuten lag die gemessene Quote bei guten 1,1 Prozent. Im Gesamtmarkt erreichte One am Mittwoch 1,9 Prozent Tagesmarktanteil. ZDFneo sendete ab 20.15 Uhr eine alte "Wilsberg"-Ausgabe und lockte damit 1,34 Millionen Menschen vor die Bildschirme. Das entsprach einer Quote von genau fünf Prozent.