Mit mehr als vier Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern sowie zweistelligen Marktanteilen beim jungen Publikum ist die ZDF-Serie "Mein Freund, das Ekel" in der vergangenen Woche gestartet. Beide Marken wurden nun gerissen: Die erste Folge am Donnerstag erreichte 3,41 Millionen Menschen, Episode zwei steigerte sich danach auf 3,82 Millionen. Beim Gesamtpublikum reichte das zu 12,4 und 13,8 Prozent Marktanteil. Bei den 14- bis 49-Jährigen ging es auf 7,2 und 8,6 Prozent hinab. 

Den unangefochtenen Tagessieg erreichte Das Erste mit einer "Nord bei Nordwest"-Wiederholung. 6,34 Millionen Menschen schalteten um 20:15 Uhr ein und sorgten so für satte 22,9 Prozent Marktanteil. Die Reichweite lag übrigens nur etwas unter der der Erstausstrahlung im Februar 2020, damals sahen etwas mehr als sieben Millionen Menschen zu. Und auch bei den 14- bis 49-Jährigen reichte es am Donnerstag zu sehr guten 10,7 Prozent - das waren sogar fast drei Prozentpunkte mehr als 2020 bei recht ähnlicher Reichweite. 

"Monitor" halbierte den Marktanteil im Anschluss und kam beim Gesamtpublikum noch auf 11,7 Prozent, 2,89 Millionen Menschen sahen sich das Magazin an. Die "Tagesthemen" erreichten danach 10,5 Prozent und "Nuhr im Ersten" steigerte sich ab 22:55 Uhr auf 13,1 Prozent. Im ZDF brachte das "heute journal" den Marktanteil im Anschluss an die Hallervorden-Serie auf 19,2 Prozent nach oben, 4,85 Millionen Menschen schalteten ein. Maybrit Illner und Markus Lanz kamen später noch auf ebenfalls sehr gute 16,0 und 18,6 Prozent.  

Trotz des Tagessieges musste sich Das Erste am Donnerstag im Gesamtranking der Sender mit Platz zwei begnügen. Mit 12,8 Prozent Tagesmarktanteil lag man recht deutlich hinter dem ZDF, das auf 16,1 Prozent kam. Am Nachmittag erzielte das ZDF teilweise mehr als 25 Prozent Marktanteil. Dafür lag Das Erste beim jungen Publikum leicht vor den Kollegen aus Mainz. Hier wurden 7,3 bzw. 6,9 Prozent gemessen.