Schon seit einigen Wochen steckt "Late Night Berlin" mit Klaas Heufer-Umlauf in der Quoten-Krise - so erzielte zuletzt etwa die Jubiläumsshow nur überschaubare Zahlen (DWDL.de berichtete). In dieser Woche fiel die Sendung sogar auf ein neues Allzeit-Tief: Gerade mal noch 280.000 Zuschauerinnen und Zuschauer wurden am späten Dienstagabend ausgewiesen. Das waren auf Basis der vorläufig gewichteten Quoten so wenige wie noch nie und reichte beim Gesamtpublikum für lediglich 1,9 Prozent Marktanteil.

Auch in der Zielgruppe bewegte sich "Late Night Berlin" mit nur 4,8 Prozent abermals deutlich unterhalb des Senderschnitts. Dabei hatte sich ProSieben zuvor durchaus wacker geschlagen: Zwar erwies sich die Rankingshow "Darüber staunt die Welt" nicht als Überflieger, doch mit einem Marktanteil von 8,8 Prozent war sie nach dem "Sommerhaus der Stars" das erfolgreichste Primetime-Format der Privatsender. Insgesamt schalteten 1,23 Millionen Menschen um 20:15 Uhr ein.

Zuschauer-Trend: Late Night Berlin

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Quelle: DWDL.de-Recherche
dwdl.de/zahlenzentrale
ab 3 Jahren
14-49 Jahre

Sat.1 lag zum Start in den Abend zunächst hinter ProSieben und kam mit seiner Doku-Reihe "Lebensretter hautnah" auf 1,09 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer sowie 7,2 Prozent Marktanteil, ehe die "Akte" noch 6,7 Prozent erzielte. Erst nach 23 Uhr gingen dann auch die Sat.1-Quoten nochmal ein Stück zurück: Für die "Spiegel TV-Reportage" waren schließlich nur 5,2 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe drin.

Wirklich zufrieden kann man in Unterföhring allerdings letztlich nicht mit der Performance der beiden großen Sender sein: Während ProSieben am Dienstag einen Tagesmarktanteil von 7,3 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen erzielte, musste sich Sat.1 mit 6,7 Prozent begnügen. Dass es nicht mehr war, liegt auch daran, dass in beiden Fällen über weite Strecken hinweg einstellig blieben. Einen schlechten Tag erwischte etwa das ProSieben-Wissensmagazins "Galileo", das diesmal lediglich 7,9 Prozent Marktanteil schaffte. "Die Simpsons" hatten dagegen zuvor noch elf Prozent eingefahren.