In den vergangenen Wochen und Monaten hatte die neue Rechteperiode mitsamt der Möglichkeit des Streamingdienstes DAZN jeweils das zweitbeste Spiel auf den Freitag oder Sonntag zulegen gerne dazu geführt, dass die interessantesten Teams der Fußball-Bundesliga, also Dortmund, Bayern oder Leipzig, nicht am Samstagnachmittag zur klassischen Konferenzzeit spielten. An diesem Samstag nun waren alle drei Mannschaften zu diesem Termin am Start und bescherten Sky erwartungsgemäß neue Saison-Reichweitenrekorde. Die Nachmittagskonferenz oder eines der Einzelspiele sahen im Schnitt 1,7 Millionen Menschen. Allein den Auftritt des FC Bayern München gegen Hoffenheim wollten sich im Einzelfeed rund 420.000 Fußballfans nicht entgehen lassen. Dieses Einzelspiel erreichte schon allein 7,1 Prozent Marktanteil.

Zusammen mit den anderen Feeds kam Sky Sport Bundesliga zwischen 15:30 und kurz vor 17:30 Uhr auf 26,3 Prozent Marktanteil. Das sind über sechs Prozentpunkte mehr als sieben Tage zuvor. 0,82 Millionen Menschen, die zuschauten, waren zwischen 14 und 49 Jahre alt. Eher durchschnittliche Werte holte das danach übertragene, so genannte Topspiel zwischen Hertha BSC und Mönchengladbach, für das sich live im Schnitt 0,67 Millionen Menschen interessierten. Die Sky-Übertragung generierte insgesamt 2,9 Prozent Marktanteil, bei den jungen Leuten waren es 5,4 Prozent.

Ein Heimspiel von Schalke 04 zeigten Sport1 und Sky schließlich zur Primetime. Gegner der Schalker war Dresden. 0,58 Millionen Menschen ab drei Jahren verfolgten das Match im Free-TV, weitere 0,25 Millionen bei Sky im Pay-TV. Die Sky-Übertragung erreichte 1,3 Prozent Marktanteil bei den Umworbenen, Sport1 kam auf gute 2,7 Prozent. Für Sky lief der Samstag entsprechend wunderbar, denn Sky Sport Bundesliga sicherte sich durchschnittlich 5,4 Prozent Tagesmarktanteil in der Zielgruppe und platzierte sich damit nur knapp hinter Vox (5,5%) und Sat.1 (5,6%). Das ZDF, das auf 4,8 Prozent kam, ließ man sogar hinter sich.