1,23 Millionen Menschen haben sich am Freitag die neueste Folge von "Sturm der Liebe" im Ersten angesehen. Damit lag die vermeintliche Highlight-Episode, in der zwei Charaktere ihre Hochzeit feierten, sogar noch leicht unter dem Schnitt der aktuell laufenden Staffel, die ihrerseits deutlich unter den Werten vergangener Jahre liegt. Mit 10,6 Prozent holte die Telenovela einen Marktanteil unter dem Senderschnitt des Ersten, beim jungen Publikum lief es mit 4,4 Prozent ebenfalls nicht rund.

Noch schlechter präsentierte sich am Freitag allerdings "Rote Rosen", das nur eine Million Zuschauerinnen und Zuschauer verzeichnete. Damit holte die Serie beim Gesamtpublikum nur schwache 9,9 Prozent Marktanteil, bei den 14- bis 49-Jährigen wurden ziemlich schlechte 2,8 Prozent gemessen. Auch diese Serie blieb damit unter dem Senderschnitt sowie auch unter ihren Normalwerten zurück. Aktuell ist es unklar, wie es mit beiden Serien langfristig weitergeht. "Rote Rosen" und "Sturm der Liebe" sind noch bis Ende 2022 im Ersten zu sehen, zuletzt verdichteten sich aber die Anzeichen, dass es darüber hinaus nicht weitergehen könnte (DWDL.de berichtete). 

Das ZDF war am Freitagnachmittag übrigens ungleich erfolgreicher und hat den Telenovelas im Ersten längst den Rang abgelaufen. "Die Küchenschlacht" erreichte 1,68 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer sowie 16,6 Prozent Marktanteil, "Bares für Rares" steigerte sich danach sogar noch auf 24,4 Prozent. 

Bei RTL beendete "Punkt 12" eine schwache Woche mit nur 10,3 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe. Danach setzte man auf eine alte Ausgabe der "Versicherungsdetektive", die ihre Sache mit 8,1 Prozent nicht gut machte, aber auch nicht schlechter als das neue "echt jetzt?!" mit Ilka Bessin, das zwischen Montag und Donnerstag läuft. Bis zum Beginn von "Exclusiv" um 18:30 Uhr blieben alle RTL-Formate im einstelligen Bereich hängen. Ein anderes Bild dagegen bei ProSieben: Dort waren weniger als 10 Prozent Marktanteil zwischen 13:15 und 19 Uhr die Ausnahme. "taff" überzeugte um 17 Uhr mit starken 13,2 Prozent und "Newstime" erreichte danach sogar 16,0 Prozent.