Eine neue Folge der "Dengler"-Krimireihe im Zweiten bescherte dem öffentlich-rechtlichen Sender am Montagabend starke 5,9 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer – kein anderes Fernsehprogramm war am ersten Werktag der Woche in Deutschland gefragter. Mit 19,5 Prozent Marktanteil setzte sich der Mainzer Kanal also auch an diesem Montag auf die Pole Position. Dass er zudem in Sachen Tagesmarktanteil die Konkurrenz weit hinter sich ließ (das ZDF erreichte starke 15,7%, dahinter folgte Das Erste mit 10,9%), lag aber nicht nur am starken Abendprogramm, sondern auch an der über weite Strecken erfolgreichen Daytime.

Dort punkteten einmal mehr Eigenproduktionen wie "Bares für Rares", das ab kurz nach 15 Uhr mit 25,1 Prozent zu überzeugen wusste und ab 16:15 Uhr war eine Wiederholung von "Die Rosenheim-Cops" bei durchschnittlich 25,7 Prozent der Fernsehenden Willkommen. Die Reichweiten beliefen sich auf 2,68 und 3,13 Millionen Fans. Zudem trieben die beiden Programme auch die zwischendurch gesendete Nachrichtensendung "heute in Europa" an, die auf 24,8 Prozent Marktanteil kam. 2,76 Millionen Menschen informierten sich um 16 Uhr im Zweiten.

Quotenerfolge feierte zwei Stunden später dann auch eine frische "SOKO Potsdam"-Ausgabe, die auf 19,1 Prozent kam und somit den Wettbewerb mit der ARD-Rateshow "Wer weiß denn sowas?" im Ersten gewann. Die von Kai Pflaume moderierte Sendung generierte 3,33 Millionen Zuschauer und landete somit bei 17,1 Prozent Marktanteil insgesamt. Auf die nachfolgende Serie "Großstadtrevier" färbte dieser Erfolg jedoch nur äußerst bedingt ab. Hier sanken die Werte auf 2,33 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer, die Quote landete mit 9,6 Prozent im einstelligen Bereich.

Die Primetime lief zudem leicht schleppend an. "Big Bend – Amerikas wilde Grenze" interessierte durchschnittlich 2,7 Millionen Menschen, das nachfolgende "Hart aber fair" ließ die Reichweiten auf 3,15 Millionen steigen, die "Tagesthemen" holten später sogar im Schnitt 3,44 Millionen Menschen vor die Geräte. Entsprechend entwickelten sich auch die Quoten: Von zunächst 8,7 auf elf Prozent und später sogar auf 15,7 Prozent.