Am Donnerstagabend ging es erstmals in der Geschichte von "Wer wird Millionär?" um die Gewinnsumme von drei Millionen Euro. RTL hatte für das Finale der "3-Millionen-Euro-Woche" entsprechend auch das komplette Abendprogramm freigeräumt. Das von Endemol Shine Germany hergestellte Ratespiel lief mit kurzer Unterbrechung von 20:15 Uhr bis Mitternacht und erreichte starke Zuschauerzahlen: 4,92 Millionen Menschen, die im Schnitt einschalteten, sorgte für wunderbare 19,2 Prozent insgesamt. Bei den 14- bis 49-Jährigen landete das Quiz bei 18,3 Prozent Marktanteil, womit mit Abstand die Marktführung einherging.

Von der besonderen "WWM?"-Folge profitierte auch Jan Hofer und dessen "RTL Direkt", das den Fragenmarathon um 22:15 Uhr für 20 Minuten unterbrach. Das RTL-Journal, das am Donnerstag Gesundheitsminister Karl Lauterbach als Gast im Berliner Studio begrüßte, kam auf die mit Abstand beste Reichweite aller Zeiten. Erstmals seit dem Start im zurückliegenden Sommer erreichte die Produktion mehr als vier Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer; 4,78 Millionen Menschen schauten zu. Der bisherige Rekord, aufgestellt erst am Mittwoch, wurde somit um mehr als eine Million übertroffen.

Der starke Abend vermieste ProSieben ein Stück weit den Start des neuen Unterhaltungsprogramms "The Masked Dancer". Sieben tanzende Promis unter Masken kamen im Schnitt auf 1,75 Millionen Zuschauende, bei den Umworbenen kamen 12,3 Prozent Marktanteil zusammen. Für ProSieben ist das freilich ein guter Wert, aber keiner, der an die Normalform von "The Masked Singer" heranreicht. Im weiteren Verlauf des Abends sanken die Quoten zudem deutlich: Eine Ausgabe von "red" holte ab kurz vor 23 Uhr noch nur 7,9 Prozent, der Quick-Repeat von "The Masked Dancer", der um 23:30 Uhr startete, fiel dann sogar auf schlechte drei Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen.

Entsprechend waren die Kräfte auch mit Blick auf den ganzen Tag verteilt. RTL sicherte sich den Tagessieg in der Zielgruppe mit 11,3 Prozent Marktanteil, ProSieben landete auf Rang drei. Gemessen wurden im Schnitt achteinhalb Prozent, dazwischen lag noch Das Erste, das bei den jungen Fernsehenden am Donnerstag auf gute 9,3 Prozent kam.