Quelle der Daten für diesen Artikel: AGF Videoforschung

Aus eigener Kraft gelang "United States of AI" in der vergangenen Woche kein guter Start. Mit Marktanteilen von teils weniger als sechs Prozent lag die US-Comedyserie deutlich unter dem Senderschnitt von ProSieben. Mit "Young Sheldon" als Vorlauf sah die Welt nun allerdings schon deutlich besser aus - und das, obwohl der "Big Bang Theory"-Ableger schon seit Monaten keineswegs mehr in Topform ist.

Doch mit immerhin 9,5 Prozent Marktanteil sowie insgesamt 990.000 Zuschauerinnen und Zuschauern bereitete "Young Sheldon" dem Neustart eine ausreichend große Bühne, um sich klar steigern zu können. Immerhin 850.000 Menschen blieben um 20:42 Uhr dran, um die dritte Folge der Serie zu sehen - über 200.000 mehr als bei der zweiten Folge der Vorwoche. In der Zielgruppe lag der Marktanteil von "United States of AI" diesmal bei ordentlichen 8,7 Prozent.

Besser lief es danach übrigens auch für "Die Simpsons" nicht: Mit einer neuen Episode kam ProSieben zunächst auf 8,5 Prozent Marktanteil bei insgesamt 740.000 Zuschauenden, eine Wiederholung erzielte danach noch 8,1 Prozent. Nach 22 Uhr tat sich ProSieben schließlich sogar vorübergehend deutlich schwerer und fiel mit "Family Guy" auf 7,1 Prozent Marktanteil zurück, ehe "The Big Bang Theory" sogar zeitweise nur noch 6,6 Prozent schaffte - die Zeiten, in denen die Sitcom als Zugpferd galt, sind lange vorbei.

Immerhin konnte sich ProSieben jedoch am Nachmittag auf "The Big Bang Theory" verlassen: Die drei Wiederholungen verzeichneten dort Marktanteile von bis zu 13,6 Prozent Marktanteil und verhalfen auch "taff" zu einer guten Quote. Das Magazin überzeugte am Montag mit 680.000 Zuschaurinnen und Zuschauern sowie einem Marktanteil von 13,9 Prozent in der Zielgruppe. Anschließend punktete "Newstime" schließlich noch mit 12,7 Prozent.

Quelle für alle Daten in diesem Artikel: AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK ; videoSCOPE 1.4, Marktstandard: TV