Genau sechs Millionen Menschen interessierten sich am Mittwochabend durchschnittlich für das ZDF-Live-Format "Aktenzeichen XY" – zuletzt holte die Produktion im April 2020 eine höhere Sehbeteiligung. Nicht nur insgesamt, sondern auch bei den Zusehenden im Alter zwischen 14 und 49 Jahren sprang für die von Rudi Cerne moderierte Sendung daher der Sieg heraus. In der Gruppe ab drei Jahren landete die Sendung bei 20,3 Prozent Marktanteil, bei den 14- bis 49-Jährigen wurden 14,8 Prozent gemessen.

Auf gute Ergebnisse kam auch das sich anschließende "heute journal", das 4,95 Millionen Menschen informierte und dabei 19,4 Prozent Marktanteil insgesamt zählte. Bei den 14- bis 49-Jährigen lag der gemessene Wert bei 11,8 Prozent. Abnehmend war das Interesse dann nach 22:15 Uhr; beim "auslandsjournal" fiel die Reichweite knapp unter drei Millionen. Ausbaufähig gestalteten sich auch die Werte des Vorabendkrimis "Blutige Anfänger", der ab 19:30 Uhr nicht über elf Prozent gesamt und schlechte 3,8 Prozent bei den Jungen hinaus kam. 3,10 Millionen Menschen schauten zu. Die 18-Uhr-"SOKO" aus Wismar interessierte am Mittwoch im Schnitt 4,35 Millionen Zuseherinnen und Zuseher.

Bei ZDFneo knüpften mehrere "Sløborn II"-Folgen nicht an die Werte an, die alte ZDF-Krimis am Mittwochabend üblicherweise generieren. Zwischen 0,39 und 0,48 Millionen Menschen sahen die Produktion, insgesamt stieg die Quote nach 22 Uhr immerhin auf halbwegs ordentliche 1,9 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen schwankten die Ergebnisse zwischen 1,0 und 1,3 Prozent. Deutlich gefragter war abends One: 0,72 sowie 0,71 Millionen Menschen schalteten "Miss Fishers mysteriöse Mordfälle" ein, bei allen standen 2,4 und 2,5 Prozent Marktanteil zu Buche.

Und auch Das Erste erwischte eine gute Primetime: 16,7 Prozent Marktanteil wurden für den Film "Wo ist die Liebe hin" ausgewiesen, die ermittelte Gesamt-Reichweite lag bei 4,96 Millionen. 2,97 Millionen verfolgten im Anschluss noch das Magazin "Plusminus". Im Nachmittagsprogramm kam "Sturm der Liebe", linear um 15:10 Uhr zu sehen, mit 8,2 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen auf die beste Quote seit vergangenem September. 1,42 Millionen Menschen schauten zu – das zweitbeste Ergebnis in diesem noch jungen Jahr.