Quelle der Daten für diesen Artikel: AGF Videoforschung

Das Erste, ProSieben, das ZDF und Sat.1: Gleich vier Sendern musste sich RTL am Sonntag in Sachen Tagesmarktanteil geschlagen geben. Die einzige Sendung, mit der RTL überhaupt einen zweistelligen Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen erzielen konnte, war "RTL aktuell", das am Vorabend 3,25 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer erreichte. Die Marktanteile lagen bei 12,1 Prozent beim Gesamtpublikum und 12,3 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen.

Ansonsten waren die Marktanteile durchweg einstellig. Am besten stand da noch "Stern TV" am späteren Abend da - das mit dem üblichen vom Mittwoch bekannten "Stern TV" allerdings wenig zu tun hatte und stattdessen von Frauke Ludowig und Nikolaus Blome moderiert wurde. Der Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen lag bei 9,1 Prozent, 1,2 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer hatten insgesamt eingeschaltet. Das ist für RTL natürlich zu wenig, doch angesichts des schwachen Umfelds noch vergleichsweise wacker.

Der Film "Skyscraper" kam zuvor um 20:15 Uhr nämlich nicht über 7,4 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen hinaus, nach "Stern TV" lief der Film übrigens gleich nochmal und ließ den Marktanteil hier sogar noch auf 4,5 Prozent abstürzen. Am Vormittag hatte es RTL mit Musik versucht, doch weder eine alte "Chartshow" konnte am frühen Morgen mit 7,3 Prozent Zielgruppen-Marktanteil überzeugen, noch "Die Schlagernacht des Jahres" (5,1 Prozent) oder "Soundtracks für die Ewigkeit" (4,4 Prozent).

Immerhin: "Masters of Sweets" konnte am Vorabend nach dem Fehlstart in der vergangenen Woche etwas zulegen, blieb mit insgesamt 1,47 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern und einem Zielgruppen-Marktanteil von 7,9 Prozent aber trotzdem deutlich unter dem Soll. Es gelang allerdings an "Leben leicht gemacht - The Biggest Loser" vorbeizuziehen. Die Sendung tut sich in der ersten Staffel nach der Umbenennung erheblich schwerer als gewohnt und markierte mit 6,9 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen einen Tiefstwert. 1,41 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer hatten insgesamt eingeschaltet.

Quelle für alle Daten in diesem Artikel: AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK ; videoSCOPE 1.4, Marktstandard: TV