Quelle der Daten für diesen Artikel: AGF Videoforschung

Eigentlich ist es ein Grund zum Feiern, doch ausgerechnet die Reichweiten der 500. Folge der "Rosenheim-Cops" trüben die Freude ein klein wenig. Ausgestrahlt vom ZDF wegen eines vorangegangenen Handball-EM-Spiels erst um 19:50 Uhr, kam die bayerische Krimiserie im Zweiten nicht über 3,49 Millionen Zuschauer hinaus. Das waren ziemlich genau eine Million weniger als sieben Tage zuvor bei Episode 499, die ebenfalls erst um 19:50 Uhr begann. Somit generierte die Jubiläumsausgabe auch die schwächste Zahl an Zuschauenden der ganzen Staffel. Die Gesamtquote lag bei 11,5 Prozent und somit auf vergleichsweise überschaubarem Niveau. Mit 4,6 Prozent bei den Jungen lief es zudem nicht gut.

Die nachmittags um kurz nach 16 Uhr gezeigte Wiederholung der Serie landete derweil mit 3,16 Millionen Krimifans und 24,3 Prozent wie immer auf starkem Niveau. 3,60 Millionen Menschen sahen ab 18 Uhr zudem das Handball-EM-Spiel zwischen Deutschland und Russland. Die Live-Übertragung bescherte dem Zweiten insgesamt gute 15,7 Prozent, bei den 14- bis 49-Jährigen waren im Schnitt 14,3 Prozent dabei.

Das Erste war derweil zu Beginn des Abends erfolgreich. Die deutschen Serien "Die Heiland" und "In aller Freunschaft" sorgten für 4,67 sowie 4,97 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer. Mit 15,2 und 16,8 Prozent lagen die Sendungen im grünen Bereich. 6,9 Prozent Marktanteil wurden nach 20:15 Uhr bei den 14- bis 49-Jährigen gemessen, die Sachsenklinik holte in dieser Gruppe ab kurz nach 21 Uhr dann sogar starke 8,8 Prozent.

Enttäuschend verlief der Start von "Das Begräbnis" – zumindest linear. Eine Doppelfolge der Impro-Serie, die um kurz vor 23 Uhr begann, holte 1,28 und 0,94 Millionen Zusehende. Ausbaufähig waren die gemessenen Marktanteile: Insgesamt kam die Produktion auf 7,6 und 7,9 Prozent, bei den jungen Leuten wurden magere 3,6 und 2,7 Prozent gemessen. Der parallel gezeigte "Markus Lanz"-Talk im Zweiten erreichte derweil 1,82 Millionen Menschen. Die Quote im Gesamtmarkt lag bei 12,3 Prozent, bei den Jungen wurden sechs Prozent ermittelt.

Quelle für alle Daten in diesem Artikel: AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK ; videoSCOPE 1.4, Marktstandard: TV