Quelle der Daten für diesen Artikel: AGF Videoforschung

Mit 19 Prozent Marktanteil insgesamt und einem daraus resultierenden ersten Platz sowie fast 13 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen schloss Das Erste den Samstag ab. Über weite Strecken, beginnend nachts und endend am Vorabend, berichtete der öffentlich-rechtliche Sender von den Wettkämpfen der Olympischen Winterspiele in Peking. Dabei nahmen die Übertragungen erst langsam Fahrt auf. Als ab kurz vor halb acht Uhr morgens die Männer zur Skispringen-Qualifikation antraten, lag die ermittelte Quote bei 20,9 Prozent, knapp eine Million Menschen schauten zu. Gut eine Stunde später steigerte sich eine Langlauf-Übertragung schon auf 1,65 Millionen Fans, die zusahen, die Quote stieg auf 25,7 Prozent im Gesamtmarkt an.

Die ab kurz vor zehn Uhr übertragene Biathlon-Mixed-Staffel sorgte schließlich für die mit Abstand beste Olympia-Quote des Tages. Sie kam insgesamt auf 44,5 Prozent Marktanteil, bei den 14- bis 49-Jährigen räumte Das Erste mit exakt 38 Prozent ab. Gefragt war mittags auch das Skispringen bei den Frauen, das sich im Schnitt 3,55 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer nicht entgehen ließen. 32,7 Prozent Marktanteil waren die Folge, bei den 14- bis 49-Jährigen punktete der Wettbewerb mit 23,3 Prozent. Nachmittags sanken die Werte im Ersten wieder, der Freestyle-Wettbewerb nach 16 Uhr kam zum Beispiel noch auf rund 16 Prozent Marktanteil, eine Höhepunktsendung ab 16:25 Uhr generierte 15,1 Prozent. Die Spiele liefen parallel auch bei Eurosport, das ab 8:35 Uhr morgens rund acht Stunden lang in seiner "Medal Zone" berichtete.

Dabei handelt es sich um eine Art Olympia-Konferenz – doch angesichts der Stärke der ARD-Übertragung blieb Eurosport kaum Publikum. Sicherlich enttäuschend dürfte für die Macherinnen und Macher sein, dass die "Medal Zone" bei den 14- bis 49-Jährigen nicht über 0,7 Prozent Marktanteil im linearen Programm hinaus kam. Gerade einmal rund 20.000 Menschen dieses Alters schalteten im Schnitt ein. Auch insgesamt hielt sich das Interesse am Eurosport-Programm in Grenzen. Rund 80.000 Menschen schauten zu.

Unbeeindruckt von Olympia zeigte sich unterdessen die Bundesliga-Konferenz, die aus fünf Spielen bestehend, nachmittags zur gewohnten Zeit bei Sky lief. 1,32 Millionen Menschen ab drei Jahren schauten durchschnittlich bei der Konferenz oder den Einzelspielen zu, somit erreichte Sky 8,8 Prozent Marktanteil insgesamt. Bei den 14- bis 49-Jährigen holte Live-Fußball aus Liga eins 16,9 Prozent. Ab 18:30 Uhr stand dann noch das auf dem Papier namhafte Duell zwischen Bayern München und RB Leipzig an. Den Münchner Sieg wollten sich im Schnitt 1,29 Millionen Menschen ab drei Jahren nicht entgehen lassen. Sky sicherte sich am Vorabend somit starke 10,1 Prozent Marktanteil. Nur fünf Mal lief es für die Samstag-18:30-Uhr-Partie der Bundesliga in dieser Saison bis dato in der Zielgruppe besser.

Einen Abschied zu feiern gab es abends zudem im Ersten. Jörg Pilawa, der in einem Monat erstmals wieder in Sat.1 moderieren wird, präsentierte letztmals sein "Quiz ohne Grenzen". Es erreichte im Schnitt 4,5 Millionen Zuschauende und starke 16,5 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen fiel die Sendung jedoch erstmals in den einstelligen Bereich. Mit 9,3 Prozent verblieb sie dennoch sehr klar oberhalb des Schnitts des Ersten.

 

Tagessieger wurde eine Krimi-Erstausstrahlung im Ersten. Eine neue "Stralsund"-Episode punktete mit 7,22 Millionen Zuseherinnen und Zusehern. Für die Reihe war dies nach dem Rekord aus dem Jahr 2020 das bisher zweitbeste Ergebnis. Gemessen wurden starke 25,2 Prozent Marktanteil insgesamt und ebenso schöne 10,7 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen. Eine Wiederholung von "Die Chefin" kam nachfolgend noch auf ebenso starke 5,41 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer und damit verbundene 19,6 Prozent.

Quelle für alle Daten in diesem Artikel: AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK ; videoSCOPE 1.4, Marktstandard: TV