Quelle der Daten für diesen Artikel: AGF Videoforschung

Fünf Bundesliga-Spiele zeigte Sky am Samstagnachmittag ab 15:30 Uhr, darunter auch das Spiel des FC Bayern München gegen Freiburg, das für Schlagzeilen sorgte, weil der Rekordmeister aufgrund eines Wechselfehlers für einige Sekunden lang mit zwölf Spielern agierte. Für Schlagzeilen könten auch die Quoten sorgen, die Sky mit den Liveübertragungen der Spiele – einzeln oder in der Konferenz – generierte. Alles zusammengerechnet, kam Sky nachmittags auf 1,64 Millionen Zusehende. Das war der beste Wert in diesem Jahr – am Samstagnachmittag hatte der Pay-TV-Anbieter zuletzt im Oktober eine höhere Reichweite generiert. Gleiches gilt auch für die 20,4 Prozent Marktanteil, die Konferenz oder Einzelspiele in der klassischen Zielgruppe generierten.

Stark unterwegs war ab 18:30 Uhr dann auch das Topspiel aus Dortmund, das Leipzig gewann. 1,14 Millionen Menschen schauten zu und bescherten Sky gesamt 4,9 Prozent Marktanteil, bei den Jüngeren wurden 11,1 Prozent gemessen. Mit Blick auf die 14- bis 49-Jährigen stieg die Quote so hoch wie seit dem Aufeinandertreffen von Bayern München und Borussia Dortmund zurückliegenden Herbst nicht mehr. Mit 5,8 Prozent Tagesmarktanteil landete Sky Sport Bundesliga daher im Tages-Ranking auf Platz vier bei den 14- bis 49-Jährigen.

Das Erste sicherte sich mit Bundesliga-Highlights ab 18:30 Uhr übrigens 3,77 Millionen Zusehende, die "Sportschau" kam somit auf 17,3 Prozent. Am späteren Abend rollte der Ball dann auch noch im ZDF-"Sportstudio", das auf 12,9 Prozent Marktanteil kam. Die rund eineinhalbstündige Sendung, die um 23 Uhr begann, interessierte 2,15 Millionen Menschen. Zurück aber zu Sky, wo es in der Primetime auch noch Sport abseits von König Fußball zu sehen gab – der allerdings weit weniger begeisterte. Das namhaft besetzte Handballspiel zwischen den Rhein-Neckar Löwen und Flensburg etwa kam ab 20:30 Uhr nicht über 0,02 Millonen Zusehende hinaus. Mehr als 0,1 Prozent insgesamt und bei den Umworbenen waren nicht zu holen. Schwach lief auch ein NHL-Spiel mit Beteiligung der Colorado Avalanche ab 21:15 Uhr, das sich weniger als 5000 Menschen anschauten.

Das lag vielleicht auch an einem Spiel der zweiten Fußball-Bundesliga: Rostock gegen St. Pauli erreichte allein im Free-TV bei Sport1 2,2 Prozent Marktanteil in der klassischen Zielgruppe und somit das bisher beste Ergebnis eines Samstagabend-Livespiels im Jahr 2022. Rund 490.000 Menschen schalteten ein.

Quelle für alle Daten in diesem Artikel: AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK ; videoSCOPE 1.4, Marktstandard: TV