Quelle der Daten für diesen Artikel: AGF Videoforschung

Insgesamt drei Shows hat RTL bislang von der Neuauflage von "Der Preis ist heiß" herstellen lassen. Die erste davon lief nun am Mittwochabend zur besten Sendezeit und überzeugte mit Blick auf die Einschaltquoten auf voller Linie. Sie erreichte bei den klassisch Umworbenen 17,1 Prozent Marktanteil und sicherte sich somit bei den kommerziell wichtigen Zusehenden mit Abstand die Marktführung. 2,84 Millionen Menschen ab drei schauten durchschnittlich zwischen 20:15 und 22:15 Uhr zu. Somit hat "Der Preis ist heiß" mit einem anderen Gameshow-Comeback mitgehalten. Als Sat.1 im vergangenen Spätherbst "Geh auf's Ganze" neu auflegte, erreichte auch diese Show beim Debüt rund 17 Prozent in der Zielgruppe. In den Wochen danach sanken die Werte aber rasch; auf 14 und rund neun Prozent. RTL verzichtet daher zunächst auf einen wöchentlichen Rhythmus. Termine für die nächste Ausstrahlung sind noch nicht bekannt.

Die RTL-Showkonkurrenz kam unter anderem das ZDF zu spüren, das – wie schon eine Woche zuvor – am Mittwochabend auf die von Johannes B. Kerner moderierte Show "Da kommst Du nie drauf!" setzte. Die Reichweiten waren hier rückläufig, insbesondere bei den 14- bis 49-Jährigen. Die Zahl der Zuschauenden sank hier um rund 100.000 und lag noch bei 290.000 (4,8%). Auch insgesamt schrumpfte das Interesse, blieb aber angesichts von 3,26 Millionen und damit einhergehenden 12,7 Prozent auf akzteptablem Niveau.

Zurück zu RTL, wo nach "Der Preis ist heiß" auch die Info-Schiene gut funktioniere. "RTL Direkt" kam am Mittwoch auf sehr gute 14,7 Prozent Marktanteil, "stern TV" schloss sich mit 13,3 Prozent an. Für das Magazin war es die zweitbeste Quote auf diesem Sendeplatz in diesem Jahr. Nur eine Woche zuvor schlug sich die Produktion noch etwas besser.

RTL beendete den Mittwoch entsprechend mit guten Tagesmarktanteilen bei den Umworbenen: Mit 12,3 Prozent führte man das Feld vor ProSieben (9,0%) an – Dritter im Bunde wurde Vox, das auf 7,4 Prozent Tagesmarktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen kam.

Quelle für alle Daten in diesem Artikel: AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK ; videoSCOPE 1.4, Marktstandard: TV