Quelle der Daten für diesen Artikel: AdScanner

In Zusammenarbeit mit AdScanner veröffentlicht das Medienmagazin DWDL.de täglich die Hitlisten der Produkte, für die am Vortag im TV die meisten Spots geschaltet bzw. deren Spots die höchsten Reichweiten erzielt haben. Seit Anfang Mai findet die Auswertung nun also auf Produkt-Ebene statt: Sind mehrere unterschiedliche Spots für das gleiche Produkt geschaltet, zählen wir diese zusammen. So ergibt sich ein klareres Bild, wie hoch der Werbedruck für ein Produkt wirklich war.

Die Messung der Reichweiten basiert auf der sekundengenauen Erhebung der TV-Nutzung von rund einer Million Haushalten in Zusammenarbeit mit Vodafone. Statt nur einer durchschnittlichen Werbeinsel-Reichweite kann AdScanner auch Unterschiede innerhalb eines Werbeblocks sichtbar machen. Daher werden aus dem branchenüblichen GRP (Gross Rating Points), der Brutto-Reichweite in Prozent, die den erzeugten Werbedruck misst, bei AdScanner der sekundengenaue XRP (Exact Rating Points), bezogen auf die gemessenen Vodafone-Haushalte.

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Am 34. und letzten Bundesliga-Spieltag enterten wieder zwei Unternehmen die Werbecharts, die unter anderem stark im Umfeld von Sport- und in diesem Fall speziell von Fußballsendungen schalten. Wettanbieter Tipico und die Brauerei Krombacher. Die Pils-Werbung lief entsprechend vor dem Nachmittag überhaupt nicht im Fernsehen – und dann am Häufigsten bei Sky und dem Ersten. Allerdings bedachte Krombacher nicht ausschließlich Sport-Sendungen mit Buchungen, auch auf Sky One lief zwischen gezeigten Serienfolgen der ein oder andere Spot für Krombacher. Zudem buchte man sich bei Kabel Eins, RTLzwei, ProSieben, Sat.1, sixx, ProSiebenMaxx, Sat.1 Gold und auch DMAX ein. Die gezeigten Spots auf diesen acht Sendern machten aber nur weniger als 40 Prozent der Buchungen aus.

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39 Buchungen tätigte Wettanbieter Tipico; dort ging man konsequenter vor. Belegt wurden ausschließlich Sky Bundesliga, Sky Sport News, Das Erste und Sport1. Allein mehr als 46 Prozent der Buchungen entfielen auf Sky Bundesliga. Insgesamt liefen knapp drei Viertel aller Tipico-Spots am Samstag beim Pay-TV-Anbieter.

Zum Verständnis der XRP: Hier handelt es sich um eine Brutto-Reichweite, die Einzel-Reichweite jeder Ausstrahlung wird somit aufaddiert. Ein Beispiel: Läuft ein Spot zehn Mal und erreicht dabei jeweils fünf Prozent der gemessenen Vodafone-Haushalte, ergibt das für den gesamten Tag 50 XRP - auch wenn es immer die gleichen fünf Prozent gewesen wären.