Quelle der Daten für diesen Artikel: AGF Videoforschung

An die tollen Quoten vom Donnerstag, als die Bundesliga-Relegation zwischen Hertha BSC und dem Hamburger SV in der Spitze deutlich mehr als fünf Millionen Fans vor den Fernseher lockte, kam die Zweitliga-Relegation einen Tag später zwar nicht heran - dennoch erwies sich auch das Duell zwischen dem 1. FC Kaiserslautern und Dynamo Dresden für Sat.1 als Quoten-Erfolg, mit dem der Privatsender deutlich stärker war als an gewöhnlichen Freitagen.

Konkuret verzeichnete die erste Halbzeit im Schnitt bereits 2,53 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer sowie sehr gute 12,9 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe. Die zweite Hälfte steigerte sich bei den 14- bis 49-Jährigen schließlich leicht auf 13,3 Prozent - und legte vor allem beim Gesamtpublikum noch einmal kräftig zu. Dort sahen ab 21:32 Uhr im Schnitt 3,05 Millionen Menschen im Schnitt das torlose Unentschieden, sodass der Marktanteil auf 12,4 Prozent anzog. Weitere 150.000 Fans verfolgten die Partie am Freitag übrigens bei Sky, wo der Marktanteil in der Zielgruppe bei 1,2 Prozent lag.

Das Rahmenprogramm verlief für Sat.1 unterdessen nicht nach Plan. Schon ab 19:30 Uhr kam die erste halbe Stunde der Vorberichterstattung nicht über 680.000 Zuschauerinnen und Zuschauer sowie 3,9 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe hinaus. Erst ab kurz nach 20 Uhr lief es mit 8,8 Prozent dann schon recht gut. Die Highlights nach dem Spiel gerieten dann aber wieder mit nur noch 840.000 Zuschauerinnen und Zuschauern sowie 5,0 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe erneut unter die Räder. Für die Sketchcomedy "Knallerkerle" waren nach 23 Uhr sogar gerade mal noch 2,7 Prozent drin.

Erstaunlich schwach präsentierte sich Sat.1 zudem schon am späten Nachmittag, als die "Klinik am Südring" auf dürftige 3,5 Prozent Marktanteil zurückfiel und auch "Die Gemeinschaftspraxis" zeitweise nur 4,0 Prozent schaffte. Immerhin war in den Morgenstunden auf das "Frühstücksfernsehen" mit fast 20 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen Verlass. Der Tagesmarktanteil lag auch dank der erfolgreichen Relegation letztlich bei immerhin 8,1 Prozent, was für den dritten Rang hinter RTL und ProSieben reichte.

ProSieben kam derweil um 20:15 Uhr mit "Star Wars: Eine neue Hoffnung" zwar insgesamt auf 1,18 Millionen Zuschauende, blieb in der Zielgruppe mit 7,6 Prozent Marktanteil aber recht blass. Bei RTLzwei bewegte sich der Spielfilm "Der letzte Tempelritter" dagegen mit 5,9 Prozent klar über dem Senderschnitt. Vox wiederum erzielte solide 6,4 Prozent mit "Goodbye Deutschland" und Kabel Eins bildete unter den acht großen Sendern mit "Navy CIS" das Schlusslicht. Bis 23:15 Uhr fuhr die Serie nur rund 3,5 Prozent Marktanteil ein, erst spät am Abend ging es auf über fünf Prozent nach oben.

Quelle für alle Daten in diesem Artikel: AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK ; videoSCOPE 1.4, Marktstandard: TV