Quelle der Daten für diesen Artikel: AGF Videoforschung

Mit im Schnitt fast 20 Prozent Marktanteil erwies sich "Germany's next Topmodel" auch in diesem Jahr wieder als voller Quoten-Erfolg für ProSieben. Und daran änderte sich auch beim Finale nichts, das am Donnerstagabend über die Bildschirme flimmerte: Durchschnittlich 1,13 Millionen 14- bis 49-Jährige entschieden sich für die Castingshow mit Heidi Klum, die damit einen hervorragenden Marktanteil von 21,0 Prozent in der Zielgruppe verzeichnete und die Konkurrenz deutlich hinter sich ließ. Das war der beste Wert seit Ende März.

Kleiner Wermutstropfen: Beim Gesamtpublikum blieben die "Topmodels", wie schon in den Wochen zuvor, unterhalb der Marke von zwei Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern. Konkret erreichte die Show diesmal 1,93 Millionen Menschen - damit war es das Finale mit der bislang geringsten Reichweite. Zum Vergleich: Die Vorjahresstaffel war sogar noch vor fast drei Millionen Fans zu Ende gegangen. Doch das dürfte man in Unterföhring angesichts der dennoch guten Bilanz wohl verschmerzen können. Im Anschluss punktete außerdem noch "red" mit 890.000 Zuschauenden und 13,9 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe.

Marktanteils-Trend: Germany's Next Topmodel

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Quelle: DWDL.de-Recherche
dwdl.de/zahlenzentrale
ab 3 Jahren
14-49 Jahre

Im Show-Duell mit ProSieben setzte sich RTL somit zumindest hinsichtlich der Gesamt-Reichweite durch: 3,36 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer entschieden sich für das "Zockerspecial" von "Wer wird Millionär?", sodass der Marktanteil bei sehr guten 15,3 Prozent lag. In der Zielgruppe waren für das Quiz immerhin 12,0 Prozent drin. Die insgesamt meistgesehene Sendung des Tages war derweil der "Usedom-Krimi" im Ersten: "Schmerzgrenze" kam mit 5,34 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern auf sehr gute 21,2 Prozent Marktanteil, war aber auch bei den Jüngeren mit 9,3 Prozent gefragt.

In Sat.1 sorgte die Reportage "Die Spaßgigannten - Deutschland macht Urlaub" indes mit 6,8 Prozent Marktanteil sowie insgesamt nur 750.000 Zuschauerinnen und Zuschauern für eher mäßige Quoten. Die "Akte" fiel im Anschluss gar auf desolate 3,4 Prozent zurück. RTLzwei kam mit "Hartes Deutschland" ebenso wie Vox mit dem Spielfilm "Robin Hood" auf 5,5 Prozent in der Zielgruppe. Auch Kabel Eins bewegte sich auf ähnlicher Flughöhe: Dort erzielte "Charlie und die Schokoladenfabrik" im Schnitt einen Marktanteil von 5,4 Prozent.

Quelle für alle Daten in diesem Artikel: AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK ; videoSCOPE 1.4, Marktstandard: TV