Quelle der Daten für diesen Artikel: AGF Videoforschung

Mit einem Tagesmarktanteil von 17,3 Prozent beim Gesamtpublikum dominierte das ZDF den Donnerstag nach Belieben, Das Erste als zweitstärkster Sender lag mit 9,6 Prozent meilenweit dahinter, RTL kam als stärkster Privatsender auf 7,1 Prozent. Dabei sind die Serien am Vorabend längst in der sommerlichen Wiederholungsschleife und auch um 20:15 Uhr wärmte man nur eine alte Folge von "Die Bergretter" auf.

Dass der Erfolg des ZDF nicht auf wenigen Leuchttürmen basiert, sondern vor allem aus der enormen Stärke in der Breite kommt, zeigt ein Blick auf die Tagescharts: Elf der 15 meistgesehenen Sendungen des Tages liefen dabei im ZDF. Ganz oben rangiert dabei das "heute-journal" mit 4,22 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern - mehr als die "Tagesschau" um 20 Uhr im Ersten verfolgten (wobei deren Gesamt-Reichweite bekanntlich durch die Parallel-Ausstrahlungen unter anderem in den Dritten noch deutlich höher ist), um 20:15 Uhr lagen "Die Bergretter" mit einer durchschnittlichen Reichweite von 3,98 Millionen Personen und 18,7 Prozent Marktanteil vor dem Passau-Krimi "Freund oder Feind", der im Ersten 3,55 Millionen Menschen erreichte.

Doch auch die Vorabendserien "SOKO Stuttgart" (2,7 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer, 20,7 Prozent Marktanteil) und "Notruf Hafenkante" (2,45 Millionen, 13,1 Prozent) lagen in Sachen Gesamt-Reichweite noch vor allen Primetime-Sendungen der Privaten wie am Nachmittag schon die "Rosenheim-Cops" (2,4 Millionen, 25,9 Prozent) oder "Bares für Rares" (2,09 Millionen, 23,9 Prozent).

Frisches Programm gab's in der Talkschiene am späteren Abend, die einmal mehr richtig gut lief: Maybrit Illners Talk zur Alarmstufe in Sachen Gas-Versorgung verfolgten im Schnitt 2,74 Millionen Menschen, was 16,8 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum enstprach. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurden 8,0 Prozent Marktanteil erzielt. Danach talkte Markus Lanz vor 1,88 Millionen Interessierten. Die Marktanteile stiegen hier noch auf 19,2 Prozent beim Gesamtpublikum und 9,6 Prozent bei den 14- bis 49-Jähigen an.

Quelle für alle Daten in diesem Artikel: AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK ; videoSCOPE 1.4, Marktstandard: TV