Quelle der Daten für diesen Artikel: AGF Videoforschung

Das sommerliche Wetter draußen drückten zuletzt auch auf die "Tatort"-Reichweiten, zwei Wochen in Folge wurden weniger als sieben Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer erreicht. Der letzte "Tatort" vor der Sommerpause legte nun aber nochmal deutlich über diese Marke zu: 7,59 Millionen Personen sahen sich am Sonntag ab 20:15 Uhr den neuesten Mainzer Fall mit Heike Makatsch und Sebastian Blomberg alias Berliner und Rascher an.

Bemerkenswert waren dabei vor allem die Marktanteile: Satte 29,9 Prozent wurden beim Gesamtpublikum ab 20:15 Uhr erzielt - nur die beiden Münster-"Tatorte" erzielten in diesem Jahr noch höhere Werte. Bei den 14- bis 49-Jährigen war der "Tatort" mit einem Marktanteil von 21,7 Prozent ebenfalls wie gewohnt klarer Marktführer. Weitere 450.000 Menschen erreichte der "Tatort" übrigens im Anschluss noch durch die Wiederholung bei One, am Premieren-Abend lag die Gesamt-Reichweite im linearen TV also letztlich bei mehr als acht Millionen Personen.

Stärkster Verfolger beim jüngeren Publikum war ProSieben, wo es kurz vor der Umstellung auf Eigenproduktionen am Sonntagabend nochmal ein selten gewordenes Ereignis zu bestaunen gab: Eine Free-TV-Premiere. "Birds of Prey: The Emancipation of Harley Quinn" holte gute 12,8 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen, 1,34 Millionen Leute sahen insgesamt zu. Danach lief es auch für "Batman v Superman: Dawn of Justice" mit 11,1 Prozent Marktanteil reicht gut. RTL bot dagegen mit "Stirb langsam: Jetzt erst recht" einen Klassiker auf und erreichte insgesamt fast ebenso viele Menschen, 1,32 Millionen waren es laut AGF insgesamt. Der Marktanteil in der klassischen Zielgruppe fiel mit 9,5 Prozent aber merklich geringer aus. Sat.1 kam mit dem Film "Downsizing" auf solide 8,0 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen. und 0,99 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer insgesamt.

Stärkster "Tatort"-Verfolger beim Gesamtpublikum war erwartungsgemäß wieder das ZDF, wo "Ein Sommer in Salamanca" 3,23 Millionen Menschen unterhielt, was 12,8 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum entsprach. Bei den 14- bis 49-Jährigen wurden 6,1 Prozent Marktanteil erzielt. Nach den Primetime-Filmen zog das ZDF dann aber wohl auch einige "Tatort"-Fans zu sich rüber, das "heute-journal" ließ die Reichweite ab 21:45 Uhr nämlich nochmal deutlich auf 3,99 Millionen steigen. Trotzdem lief es auch für "Anne Will" gut: Der ARD-Talk kam mit im Schnitt 3,34 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern auf einen Marktanteil von 15,4 Prozent beim Gesamtpublikum, bei den 14- bis 49-Jährigen wurden 9,9 Prozent Marktanteil erzielt.

Quelle für alle Daten in diesem Artikel: AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK ; videoSCOPE 1.4, Marktstandard: TV