Quelle der Daten für diesen Artikel: AGF Videoforschung

Beim Auftakt der diesjährigen Tour de France in Kopenhagen hatte Das Erste am Freitag noch ausgesetzt und war erst mit der Etappe von Roskilde nach Nyborg in die Übertragung der Tour de France eingestiegen. Die bis 17:22 Uhr dauernde Übertragung ab 14:45 Uhr verfolgten im Schnitt 820.000 Zuschauerinnen und Zuschauer, was beim Gesamtpublikum einem Marktanteil von 9,4 Prozent entsprach, bei den 14- bis 49-Jährigen wurden 7,8 Prozent Marktanteil erzielt. Danach sahen sich 880.000 Personen "Being Jan Ulrich" an, bei den Jüngeren stieg der Marktanteil hier noch auf richtig gute 9,0 Prozent an, insgesamt wurden 9,1 Prozent Marktanteil erzielt.

Bevor Das Erste in die Tour-Übertragung eingestiegen war, liefen die ersten knapp zwei Stunden der Etappe bei One, wo im Schnitt 140.000 Personen zusahen Das entsprach zu diesem Zeitpunkt Marktanteilen von 1,9 Prozent beim Gesamtpublikum und 1,7 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen. Die umfangreichste Übertragung bot unterdessen wieder Eurosport, das im Schnitt rund 0,17 Millionen Personen den Nachmittag über erreichte. Der Marktanteil lag hier bei 2,2 Prozent beim Gesamtpublikum und 1,2 Prozent bei den 14- bi s49-Jährigen.

Am Freitag, als Das Erste wie erwähnt noch gar nicht ins Geschehen eingegriffen hatte und die Übertragung allein One überließ, hatte Eurosport die Nase aus Quotensicht noch vorn. hier sahen im Schnitt 0,23 Millionen Personen die Übertragung, die Marktanteile beliefen sich auf 1,8 Prozent beim Gesamtpublikum und 2,2 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen. Bei One sahen nur 0,16 Millionen Menschen zu, was Marktanteilen von 1,2 Prozent beim Gesamtpublikum und 0,6 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen entsprach.

Auf Motor- statt Radsport setzte am Samstag unterdessen ProSieben. Die Übertragung des DTM-Rennens am frühen Nachmittag verfolgten hier 340.000 Zuschauerinnen und Zuschauer. Der Marktanteil beim Gesamtpublikum lag bei 4,5 Prozent, bei den 14- bis 49-Jährigen wurden 8,9 Prozent Marktanteil erzielt. Während man damit bei ProSieben recht zufrieden sein dürfte, tat sich die Formel E am Vorabend schwer: Das Rennen aus Marrakesch interessierte ab 18 Uhr nur 180.000 Personen, mehr als 1,7 Prozent Marktanteil beim Gesamtpublikum und 4,2 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen waren damit nicht zu holen. Die Highlights im Anschluss wollten sogar nur rund 100.000 Leute sehen, die Marktanteile rutschten hier noch auf 0,8 Prozent beim Gesamtpublikum und 1,8 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen ab.

Quelle für alle Daten in diesem Artikel: AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK ; videoSCOPE 1.4, Marktstandard: TV