Quelle der Daten für diesen Artikel: AGF Videoforschung

Nach einem überzeugenden Start mit mehr als 15 Prozent Marktanteil geht dem "Sommerhaus der Stars" in diesem Jahr überraschend schnell die Puste aus. Dabei erweist sich vor allem der Sonntagabend als schwieriges Pflaster für die Realityshow: Nachdem sich das "Sommerhaus" schon vor einer Woche nur mit Mühe im zweistelligen Marktanteils-Bereich hielt, fiel die Sendung diesmal unter diese Marke - was auch deshalb bemerkenswert ist, weil ProSieben als Konkurrent diesmal ein Totalausfall war (DWDL.de berichtete).

Mehr als 620.000 Zuschauerinnen und Zuschauer im Alter zwischen 14 und 49 Jahren konnten sich um 20:15 Uhr nicht für das Format begeistern, sodass der Marktanteil nur noch 8,8 Prozent betrug. Schlechter als diesmal lief es für das "Sommerhaus der Stars" noch nie - und das gilt auch fürs Gesamtpublikum. Durchschnittlich  nur 1,43 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer waren am Sonntagabend dabei, der Marktanteil lag hier sogar bei nur 5,1 Prozent. Im Vergleich zum Staffel-Auftakt kamen somit fast 300.000 Personen abhanden.

Marktanteils-Trend: Das Sommerhaus der Stars

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Quelle: DWDL.de-Recherche
dwdl.de/zahlenzentrale
ab 3 Jahren
14-49 Jahre

Im weiteren Verlauf des Abends konnte dann auch "Stern TV am Sonntag" nicht mehr allzu viel reißen. Das Talk-Magazin hielt nur noch 860.000 Zuschauerinnen und Zuschauer bei RTL und kam nicht über einen Marktanteil von 8,9 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen hinaus. Die Tagesmarktführerschaft war angesichts des mäßigen Abschneidens am Abend für den Privatsender nicht drin: Der ging auch beim jungen Publikum an Das Erste, das mit durchschnittlich 9,7 Prozent Marktanteil eineinhalb Prozentpunkte vor RTL landete.

Durchaus nennenswerte Reichweiten gab es indes am Sonntagabend einmal mehr für Nitro, wo "CSI: NY" nach 21 Uhr im Schnitt 740.000 Zuschauerinnen und Zuschauer vor den Fernseher lockte. Die Marktanteile des "CSI"-Reigens lagen bei deutlich über zwei Prozent, ab 22:48 Uhr konnten "CSI" und "CSI: Miami" sogar jeweils 4,6 Prozent in der Zielgruppe einfahren.

Quelle für alle Daten in diesem Artikel: AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK ; videoSCOPE 1.4, Marktstandard: TV